KaltfrontDie Kaltfront bildet die Vordergrenze einer kalten Luftmasse. Die vor ihr liegende wärmere Luft steigt auf. Die Front bewegt sich somit in Richtung Warmluft. An der Front entstehten Niederschlagfelder durch verstärkt vertikale Luftbewegungen. Daher treten an Kaltfronten häufig schauerartig verstärkte Niederschläge oder Gewitter auf.
Die Intensität der Niederschläge hängen maßgelbich von dem Temperaturgefälle zwischen der warmen Luft vor der Kaltfront und der kalten Luftmasse hinter der Kaltfront ab. Sind die Temperaturunterschiede sehr hoch, wie es in den USA noch stärker vorkommt, als bei uns, können sich an diesen Fronten die gefürchteten Tornados entwickeln.
Der Kaltfront folgt nicht selten ein Aufklarungsgebiet. Geht der Kaltfrontdruchgang mit starken Winden im Bereich eines Sturmtierfs einher, schließen sich an das Aufklarungsgebiet recht schnell Schauerfelder an.
Wie stark die Wirkung einer durchziehenden Kaltfront sein kann, makiert die Temperatursturzrekord aus den USA:
Größter Temperatursturz weltweit:
55,6°C
23./24.01.1916
In dieser Nacht fiel das Termometer von abends 6,7°C auf morgens saukalte -48,9°C.
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