SommerzeitDie Idee zur Sommerzeit stammt von dem amerikanischen Physiker, Erfinder und Politiker Benjamin Franklin. In einem Essay von 1784 schreibt er unter dem Titel "Turkey versus Eagle, McCauley is my Beagle" über die Erlebnisse einer Paris-Reise. Er hatte festgestellt, dass viele Besucher der Pariser Salons spät zu Bett gingen und den Morgen verschliefen. Ein Erlebnis also, das uns Deutschen bekannt vorkommt. Franklin rechnet in seinem Werk vor, wie viele Kerzen die Franzosen sparen würden, wenn sie früher zu Bett gehen und früher aufstehen würden. In Deutschland wurde die Sommerzeit erstmals 1916 eingeführt. In diesem Kriegsjahr sollte Kohle gespart werden. Die Sommerzeit bewährte sich damals sehr gut und wurde im zweiten Weltkrieg auch in England eingeführt. Teilweise gab es sogar zwei Stunden Unterschied zur Winterzeit.70 Ländern verwenden heute die Sommerzeit, jedoch beginnt und endet diese nicht immer gleichzeitig. Seit 1986 gibt es aber zumindest in der Europäischne Union eine einheitliche Regelung. Hier richtet sich die Sommerzeit nach einer klaren Regel:
Die Regel zur Festlegung der Sommerzeit:
Beginn
Ende
Am letzten Sonntag im März um 2 Uhr.
Am letzten Sonntag im Oktober um 3 Uhr.
Umstellung von 2 auf 3 Uhr. Die Nacht ist also eine Stunde kürzer.
Umsetllung von 3 auf 2 Uhr. Die Nacht ist also eine Stunde länger.
Die Sommerzeit wird jedoch nur in Ländern eingesetzt, die Jahreszeiten haben. Tropische Länder, die nahe des Äquators liegen, benötigen diese Umsetllung nicht. Auch ist der Faktor Energieeinsparung inzwischen sehr umstritten. Mit der Umstellung der Sommerzeit wird die Mitteleuropäische Zeit MEZ auf die Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ umgestellt. Damit verändert sich die Abweichnung zur Weltzeit UTC - wie folgt:
Übersicht der Zeiten:
00:00 Uhr UTC
MEZ -1 Std.
Universal Time Coordinated (Weltzeit). Identisch mit GMT
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