TankerunglückChronologie der größten Tankerunglücke in den vergangenen 25 Jahren 1972. Im Golf von Oman verliert der Tanker Sea Star im Dezember 1972 115.000 Tonnen Rohöl. 1975. Aus der gestrandeten Jacob Maersk laufen 1975 vor der portugiesischen Küste 109.000 Tonnen Rohöl in den Atlantik. 1976. Vor der südfranzösischen Küste havariert 1976 die Urquiola, aus der 110.000 Tonnen Rohöl auslaufen. 1978. Im März 1978 läuft vor der Bretagne die Amoco Cadiz auf Grund, bricht auseinander und verliert 223.000 Tonnen Rohöl. 1979. Aus der Independenta laufen 1979 vor der südtürkischen Küste 109.000 Tonnen ins Mittelmeer. 1979. Nach der Kollision der Atlantic Empress mit der Aegean Captain, dem bislang größten Tankerunglück, laufen im Juli 1979 vor Trinidad und Tobago 350.000 Tonnen Öl in den Atlantik. 1983. Auf der Castillo de Belliver verbrennen im August 1983 vor Kapstadt 290.000 Tonnen Öl. 1989. Im März 1989 strandet die Exxon Valdez im Prinz William Sound vor Alaska. 42.000 Tonnen Rohöl laufen aus und verseuchen 2.000 Kilometer Küste. 1989. Im Dezember 1989 gerät vor der nordafrikanischen Atlantikküste der Supertanker Kharg 5 in Brand. 70.000 Tonnen Rohöl laufen aus. 1992. Beim Anlaufen des nordspanischen Hafens La Coruna setzt die Aegean Sea im Dezember 1992 auf und verliert 100.000 Tonnen Rohöl. 1993. Vor den Shetland-Inseln läuft die Braer im Januar 1993 auf Klippen und verliert 85.000 Tonnen Rohöl. 1997. Am 2.Januar 1997 verliert der russische Tanker Nachodka bei Fukui vor der japanischen Westküste 19.000 Tonnen Rohöl. Das Öl droht die Kühlsysteme küstennaher Atomkraftwerke lahmzulegen. 1999. Am 12. Dezember sinkt vor der Brest der Tanker Erika. 10.000 Tonnen Schweröl werden an die Bretonische Küste geschwemmt. Tausende Seevögel sterben. Alle Artikel zum Thema im Archiv unter dem Stichwort Erika.
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