hPaAbkürzung für HektoPascal, der gebräuchlichen Maßeinheit des Luftdrucks. Durchschnittlicher Luftdruck auf der Erde im Meeresspiegelniveau: 1013,25 hPa. Der Luftdruck nimmt mit der Höhe ab. Er kommt durch die Wirkung der Anziehungskraft der Erde auf die Gasmoleküle zustande und ist quasi als das "Gewicht" der über dem jeweiligen Meßort befindlichen Luftsäule zu verstehen. Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck zunächst sehr rasch. Als Faustfromel gilt innerhalb der untersten 1000 Höhenmeter: Je 8 Höhenmeter etwa 1 hPa. Darüber nimmt er zunächst noch ca. alle 11 m um 1 hPa ab und beträgt in 3000 m Höhe etwa 700 hPa. Mit weiter zunehmender Höhe verringert sich die Abnahme immer mehr, so daß in 5500 m Höhe immer noch ein Luftdruck von gut 500 hPa, in 8000 m Höhe ca. 300 hPa und in 16km Höhe rund 90 hPa angetroffen werden. In 30 km sind es dann noch etwa 15 hpa und in 50 km Höhe rund 8 hPa.
Auf Meeresspiegelniveau schwankt der Druck meist zwischen 950 und 1060hPa, es wurden aber schon erheblich geringere oder höhere Luftdruckwerte gemessen.
Höchster gemessener Luftdruck weltweit:
1083,5 hPa
31.12.1968
Agata, Sibirien, Russland
Tiefster gemessener Luftdruck weltweit:
870 hPa
12.10.1979
im Taifun Tip, ca. 500km westlich von Guam im Pazifik
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