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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:26 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Pressemitteilung im Originaltext. Herausgeber: ZAMG

Österreich im Dezember

Flagge Austria
[Bildrechte: © by Wetterspiegel] 

Das Wetter in Österreich im Dezember 1999, herausgegeben vom Zentralanstalt fuer Meteorologie und Geodynamik in Wien. Nur auf den ersten Blick erscheint der Dezember 1999 ziemlich normal: Sowohl Temperaturmittel als auch Niederschlagsmengen liegen in grossen Teilen Oesterreichs um den Normalwert oder knapp darueber bzw. darunter. Nur zu gut sind uns aber Glatteis, Sturm und Schneefall der letzten Woche in Erinnerung, werfen wir also einige zusaetzliche Blicke auf den Witterungsverlauf dieses Monats... Die Temperatur lag in der ersten Monatshaelfte meist ueber dem Normalwert, am 2. d.M. im Osten bis zu 7 Grad C. Um den 20. Dezember setzte starke Abkuehlung ein, und kurz vor Weihnachten hielt Vaeterchen Frost uns fest umklammert. So lag das Tagesmittel der Temperatur in Graz am Heiligen Abend etwa 10 Grad C unter dem Durchschnitt. Schon zwei Tage spaeter war es mit der Kaelte wieder vorbei. Die Monatsmittel der Temperatur werden verbreitet um den Durchschnitt oder bis zu einem Grad C ueber diesem liegen, in Foehnstrichen Vorarlbergs und Tirols auch noch etwas mehr. Das absolute Maximum der Temperatur wurde mit 14,1 Grad C am 2. in Wr. Neustadt gemessen, das absolute Minimum am 23. in Zeltweg mit -21,3 Grad C. Die Niederschlaege erreichten bis heute vielfach annaehernd normale Mengen. In Vorarlberg und im Ausserfern, in grossen Teilen Ober- und Niederoesterreichs, in Wien und in der suedoestlichen Steiermark wurden 125 bis 175 Prozent des Erwartungswertes gemessen, nur einzelne Messstellen meldeten bis 200 Prozent. Dagegen war es im oberen Murtal und in Teilen Kaerntens bis heute etwas zu trocken. Das Glatteis am Christtag war gerade in diesen Tagen nichts wirklich Ungewoehnliches. Das sehr verlaesslich auftretende Weihnachtstauwetter bringt immer wieder Regenfaelle auf den von vorangegan- genem Frost unterkuehlten Boden - und schon verwandeln sich Verkehrsflaechen in Eisparkette. Die Schneefaelle brachten im Dezember keine Rekordmengen wie im Vormonat in Westoesterreich. Immerhin wurden die Schigebiete vom Arlberg bis zum Semmering ausreichend mit Schnee versorgt. Die Neuschneesumme im vom Schneechaos heimgesuchten Wien ist mit 23 cm nicht besonders hoch, wenn man sie etwa mit den 43 cm vom Dezember 1995 vergleicht. 21 cm an nur einem Tag sind allerdings in Wien schon eher selten. Der Sturm am 26. Dezember brachte mit 220 km/h am Feuerkogel einen neuen Hoechstwert fuer diesen Messpunkt. Die hoechste in Oesterreich je gemessene Windgeschwindigkeit (230 km/h am Sonnblick) wurde aber nicht erreicht. Verglichen mit den in Paris-Orly gemessenen 172 km/h sind wir mit 120 bis 130 km/h in den Niederungen noch glimpflich davongekommen. Die Sonne meinte es gut mit Oesterreich. Bis heute wurden 100 bis 160 Prozent des Normalwertes erreicht, den Linzern und Klagenfurtern half ein Plus von 20 bis 30 Sonnenstunden im Kampf gegen die Winter- depression.

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