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Mittwoch, 19. Dezember 2018

Nachricht vom 26.04.2004 00:25 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Wetterübersicht für Österreich im Dezember

Warten auf Schnee

Wien - Kurz vor Monatsende ist schon eine erste Zusammenfassung des Wettergeschehens im Dezember 2000 moeglich. Die Temperatur lag nach kuehlerem Monatsbeginn spaetestens ab dem 3. in ganz OEsterreich ueber dem langjaehrigen Durchschnitt, und dort blieb sie bis ueber die Monatsmitte hinaus. Tagesmittel, die zeitweise mehr als 10 Grad C uebernormal waren und fehlender Frost liessen Hoffnungen weder auf Natur- noch auf Kunstschnee zu. 14 Tage anhaltende Zufuhr milder Luft aus Suedwest brachte uns vielmehr Temperaturen bis ueber 20 Grad: Feldkirch meldete am 8. Dez. 20,7 Grad C. Der oertliche Rekord von 21,8 Grad am 16.12.1989 wurde damit allerdings nicht erreicht. Erst in der zweiten Monatshaelfte kehrte mit kaelterer Luft aus dem Nordwesten der Winter mit Schnee und Kaelte ein - die hatte es aber in sich. Wieder einmal war St. Michael/Lungau der Kaeltepol mit -20,0 Grad am 23. d.M. Zuletzt folgten wieder Erwaermung, Regenfaelle und Strassenglaette. Aus alldem resultiert ein sehr milder, in West- und Suedoesterreich sogar extrem warmer Dezember. Hier werden die Monatsmittel am Ende die Normalwerte um etwa 3 bis mehr als 5 Grad C uebertreffen. Das vorlaeufige Monatsmittel liegt z.B. in Reutte bis heute bei 3,9 Grad und damit fast 6 Grad C ueber dem Normalwert und rund 3 Grad ueber dem waermsten Dezember der letzten 50 Jahre (1988). Aber auch in der wissenschaftlich bearbeiteten 130-jaehrigen Temperaturreihe von Bregenz liegen aehnlich warme Dezember weit zurueck, zuletzt 1880 und 1915. In Innsbruck muss man immerhin bis 1934 zurueckblaettern, um Vergleichbares zu finden. Weiter im Osten und Sueden hat der strenge Frost kurz vor Weihnachten Rekorde verhindert. Bis heute erreichten die Niederschlagsmengen von Vorarlberg ueber Tirol bis Oberkaernten und ueber das suedliche Land Salzburg bis in den Raum Mariazell weniger als 75 Prozent des langjaehrigen Durchschnitts, im Rheintal und am Bodensee sogar weniger als 25 Prozent. Im uebrigen Oesterreich entsprechen die vorlaeufigen Summen den Erwartungswerten. Die heutigen Prognosen lassen hier aber noch einige Veraenderungen erwarten - sie kuendigen uns ja Schneefaelle bis in die Niederungen an. Wie bereits erwaehnt, war Schnee in der ersten Dezemberhaelfte Mangelware, ausser auf Bergen ueber 2000 m fand man kaum an einer meteorologischen Station an allen Tagen des Dezembers Schnee. Eine der Ausnahmen bildet der WM-Ort St. Anton am Arlberg. Die meisten Niederungen blieben in diesem Monat bis heute ueberhaupt ohne Schneedecke. Die Sonne wird bis zum Monatsende ihr geringes Dezember-Soll von Bregenz bis Linz um wenige Stunden uebertreffen. Weiter oestlich und im Sueden werden auch am 31. wohl noch einige Stunden fehlen, bis heute liegen die aktuellen Monatssummen in diesen Gebieten 12 bis 20 Stunden unter den Normalwerten.

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