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Dienstag, 25. September 2018

Nachricht vom 26.04.2004 00:25 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Dezember geht mit mildem Hochdruckwetter an den Start

Von Winter weiterhin keine Spur

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Die Temperaturvorhersagekarte für etwa 1500 m Höhe zeigts deutlich: Ein starkes Hoch bringt zum Dezemberstart warme Subtropikluft von Südwesteuropa geradewegs nach Deutschland... [Bildrechte: © by Wetterzentrale] 

Während in den letzten Tagen in den USA südlich der Großen Seen, begünstigt durch den sogenannten "Lake Effect", bei eisigem Frost bis zu 60 cm Schnee fielen und auch in Russland bei Temperaturen von minus 10 bis minus 20 Grad erstmals Wintergefühle aufkamen, scheint der Frühwinter in Mitteleuropa heuer gänzlich auszufallen: Bei milden 7 bis 12 Grad gabs am Wochenende einen Mix aus vielen Wolken, ein bisschen Sonne und hier und da etwas Regen. Und auch die kommenden Tage bescheren sehr milde Luft und dazu kommt ab Mittwoch sogar noch ein kräftiges Hoch, so dass vielerorts statt Winterfreuden viel eher Frühlingsgefühle wach werden dürften... Der Montag bringt aber zunächst noch einen Mix aus Sonne und Wolken und besonders in den Küstengebieten gibts hin und wieder kurze Schauer. Mit 8 bis 11 Grad ist es mild. In der Nacht zum Dienstag trübt sich der Himmel dann zunächst im Westen und es folgt Regen, der sich am Tage auch auf den Osten des Landes ausbreitet. Dazu bläst ein strammer Südwestwind, der im Norden auch von stürmischen Böen begleitet sein kann. Mit Temperaturen von 9 bis 13 Grad wird es noch etwas milder. Am Mittwoch übernimmt dann aber das Hoch die Wetterregie: Die Wolken werden immer dünner, Regen und Nieselregen hören auf und vor allem im Süden kommt sogar ab und zu die Sonne durch. Der Wind wird wieder schwächer, aber die Quecksilber pendeln erneut zwischen 9 und 13 Grad. Und auch in der Nacht kühlt es sich kaum bis 0 Grad ab, denn rasch bilden sich Nebelfelder und die schützen vor nennenswertem Frost. Von Donnerstag bis Sonntag gibts dann nur noch wenig Bewegung im Wetterkarusell: Über den Flusstälern halten sich teils zähe Nebel- oder Hochnebelfelder, teilweise wird es aber auch sonnig und wo es richtig aufgeht, trüben nur wenige Wolken das Himmelsblau. Dementsprechend unterschiedlich gestalten sich auch die Temperaturen: Unter Nebel oder Hochnebel reichts auch nachmittags nur 5 bis 9 Grad, kommt jedoch die Sonne durch, werden frühlingshaft milde 10 bis 13 Grad gemessen. Das ganz große Los haben dabei die höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen gezogen: Hier scheint fast durchwegs die Sonne und es wird teils bis nahezu 15 Grad mild. - Damit dürften allerdings auch die bereits reichlich vorhandenen Schneedecken wieder deutlich schrumpfen. - Eine Änderung der Großwetterlage hin zu einem machtvollen Frühwintereinbruch ist jedenfalls auch zum Monatswechsel noch nicht zu erwarten...

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