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Freitag, 20. April 2018

Nachricht vom 26.04.2004 00:25 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Ungewöhnlich milder Oktober

Wien - Mit Regen schon am Morgen im Westen und Sueden Oesterreichs geht heute der Oktober 2000 zu Ende. Etwas Sonne verbessert dagegen die Bilanz im Osten noch ein wenig. Die Monatsmittel der Temperatur werden von Vorarlberg bis Kaernten und bis in das westliche Oberoesterreich um 0,5 Grad bis 2,5 Grad C ueber dem langjaehrigen Durchschnitt liegen, ebenso in Teilen der Obersteiermark... In der Osthaelfte Oesterreichs wird dieser Oktober verbreitet um 2,5 bis ueber 3 Grad C waermer als normal werden. In der langen Wiener Temperaturreihe findet man in den juengsten hundert Jahren nur 1907 und 1966 (jeweils 13,3 Grad C) waermere Oktober als heuer (12,8 Grad). Der Oktober 1966 war auch in mehreren anderen Landeshauptstaedten der waermste der letzten Jahrzehnte und wird heuer meist knapp verfehlt werden, in St. Poelten geht es sich allerdings fuer einen neuen Rekord-Oktober aus. Okt. 1966 Okt. 2000 Salzburg-Flh. 12,2 Grad C 11,7 Grad C Linz-Hoersching 11,7 11,4 St.Poelten 12,2 12,6 Am 15. Oktober wurden am Flughafen Salzburg und in Bad Ischl mit jeweils 27,8 Grad C die hoechsten Temperaturen des Monats gemessen. Frieren mussten dagegen die Einwohner von Puchberg am Schneeberg bei -2,7 Grad am Morgen des 23. Oktober. Nur in Vorarlberg, im aeussersten Westen Tirols sowie in einem schmalen Streifen vom Salzkammergut ostwaerts bis Mariazell und von dort nordostwaerts bis in das Weinviertel entsprechen die Niederschlagsmengen bis jetzt dem langjaehrigen Mittel, doch werden die heutigen Regenfaelle daran noch einiges aendern. Ueberall sonst weist dieser Oktober schon heute uebernormale Niederschlagsmengen auf. Die relativ regenreichsten Gebiete mit 250 bis 280 Prozent des Erwartungswertes sind Oberkaernten sowie die Gegenden von Bruck/Mur und Linz. Die Sonne hat uns in diesem Oktober nicht verwoehnt. Waehrend sie uns von Linz bis Eisenstadt wenigstens die zu erwartenden dreieinhalb bis viereinhalb Sonnenstunden pro Tag schenkte, blieb sie im Westen und Sueden Oesterreichs taeglich um mindestens eine Stunde unter ihrem Soll. Bregenz verzeichnet bis heute statt normalen 114 Stunden Monatssumme nur 65 Stunden, und im aehnlich hochnebelgeplagten Klagenfurt fehlen auch etwa 50 Stunden.

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