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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:24 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Immer noch keine klare Aussage zum Weihnachtswetter möglich

Da scheiden sich die Geister

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Vorhersagekarte vom 21.12. für den 24.12. 13:00 Uhr MEZ [Bildrechte: © by Wetterzentrale] 

Hamburg - Liegt es daran, dass diese Wetterlage zu selten auftritt? Oder daran, dass die Entwicklung zu chaotisch ist? Eines ist sicher. Nur selten sind sich die Vorhersagemodelle so wenige Tage vorher noch so unsicher. Während das Modell im Bild links eine Wetterlage zeigt, an der die Warmluft entlang der skandinavischen Kaltluft abgleitet, zeigen andere Modelle eine sich einstellende Südwestströmung. So ist im Nordosten nach den einen Berechnungen Frost um -10 Grad zu erwarten, während andere Modelle bis zu 8 Grad plus prognostizieren. Eines scheint sicher: Am Weihnachtstauwetter kommen wir auch dieses Jahr nicht vorbei. Die Frage ist nur: Wen erschwischt es als erstes. So ist der gemeinsame Nenner aller Entwicklungen ein Bewölkungsaufzug am 24. Dieser setzt sich im Tagesverlauf in ganz Deutschland fort und es folgt Schneefall, der auf jeden Fall im Westen in Regen übergehen wird. Im Nordosten, Osten und Süden erwarten wir nach dem Stand der Dinge heute Schneefall. In der Nacht zum ersten Weihnachtstag gehen dann die Niederschläge in der Mitte Deutschlands ebenfalls in Regen über. Frostig bleibt es nur im Nordosten und Südosten des Landes. An den beiden Folgetagen setzt sich etwas mildere bis sehr milde Luft durch. Aber das ist alles noch sehr wackelig. Die größte Schwierigkeit zeigen die Modelle zur Zeit bei der Einschätzung der Tiefdruckentwicklung zwischen Grönland und Island. Hier entstehen zur Zeit immer wieder kleine Tiefs, die südostwärts ziehen und sich in den letzten Tagen zweimal zu Sturmtiefs entwickelten. Das dritte Tief wird am Weihnachtsfest eine südlichere Bahn einschlagen. Der Bereich der möglichen Zugbahn ist aber heute noch so groß, dass die exakte Bahn von den Modellen sehr unterschiedlich berechnet wird. Da von dieser Zugbahn sehr stark die weiteren Entwicklung des Tiefs abhängt, bleibt die Vorhersage für Weihanchten schwierig. Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System. Harren wir auf morgen, vielleicht sind sich die Modelle dann einig.

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