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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:24 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

GTS soll der Welt aus dem All die Zeit ansagen

Wem die Stunde schlägt

Iss
Mit der neuen Einheit wird ISS zum großen Wecker. [Bildrechte: © by DLR] 

Köln-Porz ? Mit dem Andocken des Sojus-Transportraumschiffs am 26. August 2001 an die Internationale Raumstation wurde das Herzstück des Global Transmission Service (GTS), eine Elektronikeinheit, an Bord gebracht. Nun beginnen die Astronauten mit der Montage und den letzten Vorbereitungen für die Testphase, die Ende Oktober starten soll. GTS ist ein projektiertes System zur Übertragung von Funksignalen aus dem All. Entwickelt wurde es vom Steinbeis-Transferzentrum in Stuttgart und gefördert durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Es ist das erste deutsche kommerzielle Experiment auf der ISS, das mit den industriellen Partnern Fortis Swiss Watches und DaimlerChrysler verwirklicht wird. Das System funkioniert über eine Spezialantenne, die bereits an der Unterseite des Service Moduls "Swesda? der ISS angebracht wurde und nun ihre Signale mit Hilfe der Steuerungselektronik im Innern des Moduls weltweit an beliebige mobile Miniaturempfänger verteilen wird. Erstmals wurde der Mini-Chip in kleinere Gegenstände wie Uhren eingesetzt und wird direkt aus dem All die jeweils korrekte Ortszeit erhalten. Damit wird ein neues "Zeitalter? eingeläutet: die weltweite Synchronisation von Armbanduhren, manuelle Einstellungen können dann entfallen. Die Entwicklung neuer Technologien hat bei dem Schweizer Uhrenhersteller Fortis beste Tradition. In den 20er Jahren wurde die erste automatische Armbanduhr in Serienfertigung hergestellt und seit Anfang der 90er Jahre produziert man die weltweit patentierte Neuentwicklung eines Automatik Chronographen mit mechanischem Alarm. Die Miniaturisierung des Emfpängers bietet noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete. So wird es in Zukunft möglich sein auch Funktelefone, elektronische Fahrzeugschlüssel sowie Chipkarten gegen Missbrauch zu sichern und Kraftfahrzeuge über Richtfunksysteme auf der Erde vor Diebstahl zu schützen. Die neuen Dienste sollen nach einer zweijährigen Experimentierphase durch eine kommerzielle Betreibergesellschaft vermarktet werden.

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