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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 26.04.2004 00:23 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Zweitstärkster Sturm der je gemessen wurde

Sonnensturm löst Polarlichter aus

Hamburg ? Äußerst starke Eruptionen auf der Sonnenoberfläche lösten einen Partikelsturm aus, der am Mittwoch Morgen auf die Erde traf. Nach Angaben der amerikanischen Weltraumbehörde NASA war dies der gewaltigste Sturm seit 14 Jahren. Der Partikelsturm besteht aus geladenen Teilchen, die auf das Magnetfeld der Erde treffen. Dabei bringen sie Sauerstoff- und Stickstoffatome zum leuchten und verursachen die sogenannten Polarlichter. Normalerweise sind diese nur in nördlicheren Regionen zu sehen. In der Nacht auf Donnerstag jedoch wurden diese auch in Deutschland gesichtet. Der starke Sturm bringt das Magnetfeld der Erde zum schwanken und kann zum Beispiel den Satelliten-, Funk- oder Flugverkehr beeinträchtigen. So geschah es auch bei der Deutschen Flugsicherung, deren Sprechfunkverkehr teilweise gestört wurde. Die Auswirkungen waren auch auf der internationalen Raumstation ISS zu spüren. Die Astronauten blieben vorerst in dem russischen Modul, da dieses am besten gegen Strahlung abgeschirmt ist. Auch in der Nacht zu Freitag werden wahrscheinlich wieder Polarlichter in klaren Regionen Deutschlands zu beobachten sein. Am Abend ist die Wahrscheinlichkeit im äußersten Nordwesten, sowie in der Region um Dresden am größten. In der zweiten Nachthälfte klart es auch im Süden Deutschlands auf. Im übrigen Deutschland ist es in der Nacht mäßig bewölkt und es bestehen dort nur geringe Chancen zur Beobachtung. Nach Aussagen des Geoforschers Hermann Lühr gegenüber der dpa gab es am Mittwoch Abend erneut einen Ausbruch auf der Sonne, dessen Treffen auf die Erde für Freitag erwartet wird. Autor: Alexander Hübener

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