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Sonntag, 27. Mai 2012
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Nachricht vom 27.05.2012 00:00 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Erste Untersuchung zum Thema Wetter und Fußball im WETTERmagazin veröffentlicht

Bei welchem Wetter wird Deutschland Weltmeister?

Hamburg - Auf dem Weg zum Titel sollte Deutschland bei der Fußball-WM auf die Gunst der Wettergötter hoffen. Extreme Wetterbedingungen machen den Vorteil spielerisch überlegener Mannschaften teilweise wett, wie eine Untersuchung der Zeitschrift "Wettermagazin" ergab.

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Der Ball ist heiß. WETTERmagazin veröffentlicht erstmals Untersuchung zum Thema [Bildrechte: wettermagazin] 

"Wir konnten das sprichwörtliche Fritz-Walter-Wetter erstmals als einen spielentscheidenden Faktor nachweisen", so Frank Böttcher. Für die Untersuchung mit dem Ziel "Bei welchem Wetter wird Deutschland Weltmeister�" wertete das Blatt mehr als 90 WM- und Länderspiele der heißesten Titelaspiranten Argentinien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich und Italien aus.

Damit konnten die Wetterexperten erstmals zeigen, was vielen Fans seit Jahren als Fußballerweisheit geläufig ist: Je widriger die Wetterbedingungen, umso weniger können vermeintlich spielerisch überlegene Mannschaften ihre Fähigkeiten abrufen, so dass sich die Chancen annähern. "Bei über 30 Grad oder einem starken Gewitterregen wären bei einer Partie Brasilien gegen Deutschland die Gewinnchancen fast gleich verteilt.", sagte Böttcher. Während Brasilien bei Temperaturen um 20 Grad und trockenem Platz die eindeutig größeren Chancen hätte.

Ermittelt wurden in der Untersuchung die Wind-, Hitze- und Kältespezialisten, sowie die durchschnittliche Temperatur, bei der die Nationalmannschaften gewonnen haben. Die Liste der Hitzespezialisten (Spiele über 27 Grad) wird von Italien angeführt, während bei Spielen unter 18 Grad Brasilien führt.

Die höchste durchschnittliche Temperatur bei gewonnenen Spielen weisen mit 23,3 Grad Italien und Deutschland auf. "Ein überraschendes Ergebnis�", sagte Böttcher, "hier hatten wir mit Brasilien gerechnet." Offenbar wirkt sich aber der Umstand aus, dass viele Brasilianer in Europa spielen und sich auf die Temperaturen hier eingestellt haben.

So richtig hoch sind die Chancen für passendes Wetter allerdings nicht. Denn die mittlere Zahl der heißen Tagen im Juni beträgt für München 2,5, für Dortmund 2,3 und für Berlin nur 2,2 Tage. Besser sind die Chancen auf einen Gewitterguss: Die durchschnittliche Zahl der Gewittertage liegt in Berlin bei 6,0, in München bei 5,5 und in Dortmund bei 2,9 Tagen. (Datenquelle: Deutscher Wetterdienst).

Alle Details finden Sie in der heute erschienenen neuen WM-Ausgabe des "Wettermagazins". Neben dem Thema Fußball geht das Magazin folgenden weiteren Themen nach: Weitere Themen der neuen Ausgabe:

- Kachelmann stellt Wetterstationen in Seniorenwohnanlagen auf.

- Vulkanausbrüche verändern das Klima - Wie es zum extremen Kältesommer 1816 kam.

- Die Wüste breitet sich aus ? Wie die Menschen im Niger mit dem Klimawandel leben.

- Stadtklima ? Was Planer gegen die Luftverschmutzung in Großstädten unternehmen wollen.

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