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Mittwoch, 24. Januar 2018

Nachricht vom 09.12.2008 10:04 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Noch sind die Chance auf Schnee zum Fest nicht all zu hoch

Noch 15 Tage bis zum Fest: Der Weihnachtswetter-Countdown beginnt

Hamburg - In den letzten Tagen haben mich viele Mails mit der Frage erreicht, ob es denn auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtswetter-Countdown gibt. Die Antwort lautet: ?Auf jeden Fall.? Seit neun Jahren gibt es auf dem Wetterspiegel alljährlich den Weihnachtswetter-Countdown. Inzwischen wissen eigentlich alle, wie dieser funktioniert. Da es vielleicht aber doch den einen oder anderen gibt, der diesen in die Rubrik der ?unseriösen Langfristprognosen? packen möchte, gibt es wie immer zu Beginn die "Gebrauchsanweisung". Und dann geht es los:

Gebrauchsanweisung:

Und wie jedes Jahr das Wichtigste gleich zu Beginn: Auch in diesem Jahr wird der Weihnachtswetter-Countdown jeweils KEINE Prognose darstellen. Wie schon in den letzten nunmehr neun Jahren besprechen wir die Ergebnisse der Modellrechnungen und erst wenige Tage vor dem Fest wird dann die erste Prognose Bestandteil des Countdowns sein. Wie in den letzten acht Jahren kann es auch dieses Jahr so sein, dass die Modelle hin und her springen. Für die nächsten Tage ist dieses sogar sehr wahrscheinlich. Daher ist es wichtig, bei den ersten Hinweisen auf Schneeflocken zum Fest weder in Vorfreude, noch in einen Schlittenkaufrausch zu verfallen. Die ersten Ergebnisse mit Schnee können am nächsten Tag schon durch frühlingshaftes Tauwetter dahin geschmolzen sein.

Nun aber zum ersten Blick in Richtung Weihnachten: Das Modell zeigt für den 24. Dezember ein kräftiges Hoch bei Irland. Bei einer solchen Wetterlage gelangt vor allem in den Norden milde Meeresluft. Unter Hochdruckeinfluss kühlt die Luft über Süddeutschland über einige Tage hinweg oft auf, so dass es hier zumindest winterlich kalt sein kann. Die Wetterentwicklung bis Weihnachten deutet auf eine zwischenzeitliche Südwestlage hin, in der milde Luftmassen auch im Süden noch einmal für Tauwetter sorgen werden. Das spricht alles für graue Tage mit Hochnebel und wenig Sonne. Allerdings auch ohne Schnee. Bei dieser Wetterlage läge Schnee wohl nur noch in Lagen über 500 Metern. Aber: Es ist ja noch eine Weile hin. Immerhin kennt die aktuelle Großwetterlage zwei sehr häufige Szenarien für einen Übergang zur nächsten Großwetterlage. Zum einen kippt die Strömung in eine Südwestlage, die jetzt im Modell auch vorkommt und zu Weihnachten das Hoch bei Irland bringen könnte. Zum Anderen könnte die Strömung über dem Nordostatlantik und Nordmeer weiter kippen in eine Südlage und den Aufbau eines kräftigen Hochs über Nordosteuropa verstärken. Ein solch blockierendes Hoch ließe dann auch schneereiche Wetterlagen über Mitteleuropa zu. Noch ist es völlig offen und wir schauen morgen früh gespannt auf die Modelle.

Und so sieht es für die drei Tage auf Basis der Modellergebnisse im Detail aus:

Schneewahrscheinlichkeit für den 24.12.2008

Schneewahrscheinlichkeit für den 25.12.2008

Schneewahrscheinlichkeit für den 26.12.2008

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