Hamburger Projekt VIVA CON AGUA erfolgreich im Brunnenbau
UNO erklärt sauberes Trinkwasser zum Menschenrecht
Hamburg - Trinkwasserknappheit ist eines der größten sozialen Probleme des 21. Jahrhunderts. Weltweit haben eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die UNO hat nun das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser für die Menschen weltweit in einer Resolution manifestiert. Tatsächlich ist dieses Recht weder juristisch einklagbar noch derzeit in einigen Teilen der Welt tatsächlich umsetzbar.
Sponsoren und Förderer unterstützen Brunnenprojekte
Beispielhaft für eine echte Umsetzung des Grundrechts auf Zugang zu sauberem Wasser ist Viva con Aguas de Sankt Pauli. Gründer und Bundesverdienstkreuzträger am Bande, Benjamin Adrion, seinerseits Spieler beim Fußballclub FC St.Pauli, sowie die Welthungerhilfe, haben 2005 dieses vorbildliche Projekt in Hamburg ins Leben gerufen. Gemeinsam hat man sich zum Ziel gesetzt Sponsoren und Förderer aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere auch Künstler für Benefizkonzerte zu finden. Mit dem eingesammelten Geld konnten bisher konkrete Brunnenbauprojekte in einigen Regionen umgesetzt werden, wo der Zugang zu sauberem Trinkwasser schlicht am Geldmangel scheiterte.
Brunnen im Mwogo-Tal erfolgreich eingefasst
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung der erfolgreichen Projektarbeit ist das Mwogo-Tal. Es liegt in der Südprovinz von Ruanda in Afrika ca. 145 km südwestlich der Hauptstadt Kigali. Das Tal ist nahezu unbesiedelt, auf den umliegenden Hügeln der Region wohnen dennoch rund 50.000 Menschen, davon knapp 50 Prozent Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Im Projektgebiet ist die Verbesserung der Trinkwasserversorgung ein elementares Ziel, denn die ortsansässige Bevölkerung leidet unter einer hohen Zahl an schweren wasserbedingten Erkrankungen. Die sogenannte Quelleinfassung ist die unter den bestehenden Bedingungen vor Ort technisch einfachste und kostengünstigste Variante der Wasserversorgung. Ziel ist, 32 von insgesamt 46 Quellen der Projektregion so zu befestigen, dass sauberes Trinkwasser ganzjährig entnommen werden kann. Mit dem Bau bzw. der Reparatur der 32 bislang ungeschützten Quellen kann mindestens 25.000 direkt im Einzugsgebiet lebenden Menschen dauerhaft eine sichere und gesundheitlich einwandfreie Wasserversorgung garantiert werden. Dafür setzt sich Viva con Aqua ein und kümmert sich auch um die tatsächliche Umsetzung.
Im Mai war Viva con Agua außderdem bereits zum dritten Mal beim Welthungerhilfe-Projekt in Äthiopien. Über das Projektgebiet in Sodo ist ein beeindruckender Projektfilm entstanden:
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