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Samstag, 04. Februar 2012
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Nachricht vom 04.02.2012 00:00 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Katastrophenalarm im Bundesstaat North Carolina

Hurrikan Earl nähert sich der US-Küste


Miami ? Hurrikan Earl bewegt sich, wie vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation angekündigt, langsam aber sicher an der US-Küste entlang auf den Bundesstaat North Carolina zu. Es wurde dort am Mittwochabend vorsorglich Katastrophenalarm ausgerufen, damit die nationale Krisenbehörde FEMA die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen koordinieren und den lokalen Behörden Hilfe leisten kann. North Carolina liegt an der US-Ostküste, auf die sich Earl mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 210 Stundenkilometern in seinem Zentrum zubewegt. Der dritte Hurrikan des Jahres 2010 legte über dem warmen Atlantikwasser wieder an Kraft zu und wurde am Mittwoch erneut auf die Kategorie vier hochgestuft, die zweithöchste Stufe auf der Saffir-Simpson-Skala. Windböen in der Spitze von 280 Kilometern pro Stunde stellen für die Küstenregion ebenso eine Bedrohung dar, wie der enorme Niederschlag, sowie die mit dem Sturm einhergehenden Flutwellen. Aktuell befindet sich Earl, der einen Luftdruck im Zentrum von nur noch 928 Hektopascal hat, rund 750 Kilometer südöstlich von Cape Hatteras, das auf der Ferien-Inselkette Outer Banks vor der Küste North Carolinas liegt. Das nationale Hurrikanzentrum NHC in Miami warnt vor dem schweren Hurrikan, der die amerikanische Ostküste bedroht.

Erste Evakuierungen an US-Küste

Earl bewegt sich mit knapp 30 Kilometern pro Stunde von Südosten auf die US-Küste zu, teilte das Hurrikanzentrum in Miami in der Nacht zum Donnerstag mit. Die Meteorologen erwarten den Hurrikan am Donnerstagabend (Ortszeit) vor der Küste North Carolinas. Es drohen äußerst extreme Orkanböen und Überschwemmungen. Von dort dürfte Earl seinen Weg in den Norden fortsetzen, nach Berechnung der Experten über dem Meer mit einem Abstand von etwa 80 Kilometern zum Festland. Noch ist unklar, ob das sogenannte Auge des Hurrikans das Festland trifft oder über dem Atlantik verbleibt. Auch in den US-Staaten Virginia und Maryland wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Erste Evakuierungen wurden dort bereits angeordnet.

Mit Gaston folgt weiterer Tropensturm ? Fiona zieht ab

Inzwischen wurde ein weiterer Sturm in der Nacht zum Donnerstag zu einem Tropensturm herauf gestuft: Gaston wirbelt über dem mittleren Atlantik als tropischer Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde. Er wird nach Berechnungen der Meteorologen sich in den nächsten fünf Tagen auf seinem langsamen Weg nach Westen zum Hurrikan der Kategorie 2 steigern können. Hingegen hat Tropensturm Fiona, der östlich der Karibik über dem Atlantik entstanden war, ist nach Angaben des US-Hurrikanzentrums auf den offenen Atlantik nach Norden abgedreht. Die Sturmwarnungen wurden aufgehoben.

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