Zugbahn der tropischen Depression 11-E [Bildrechte: Google Earth/NWS/NOAA]
Guatemala ? Intensive Dauerniederschläge verursachten einige Erdrutsche und töteten mindestens 38 Menschen. Die Tropische Depression 11-E brachte dieser Region katastrophale Regenmengen. In wenigen Tagen fielen Niederschlagsmengen die normalerweise in Mitteleuropa innerhalb von einem halben Jahr zusammenkommen. Durch die Berge an der Westküste, verstärkte sich der Regen, und als Folge gingen einige Schlammlawinen nieder, die Bergdörfer verschütteten und Menschen töteten. Das große Problem war, dass das tropische Tief tagelang stationär über einem Gebiet hängengeblieben ist, und dadurch solche Ausmaße hatte. Die Retter und Sanitäter können zum Teil gar nicht in die Katastrophengebiete vordringen, da etliche Straßen verschüttet sind, und somit es kaum Möglichkeiten den Opfern zu helfen gibt. Es wird noch Wochen dauern bis wieder Ruhe einkehrt. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet in den kommenden Tagen mit einer deutlichen Entspannung der Lage. Leider wird man aber auch in den nächsten Wochen immer wieder mit zum Teil intensivem Regen und Gewittern rechnen, da die Regenzeit noch bis Mitte November weiter geht.
Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation.
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