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Samstag, 04. Februar 2012
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Nachricht vom 04.02.2012 00:00 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Ergiebige Niederschläge im Zentralmassiv und im Rhône-Tal erwartet

Überschwemmungsgefahr für den Südosten Frankreichs, die Schweiz und Norditalien

Nied24std
Zu erwartende Niederschläge im GFS-Modell bis Mittwoch, den 8.9.2010 00:00 Uhr UTC (Pink: Bis 125 Liter Regen pro Quadratmeter) [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

Hamburg ? Am frühen Dienstagmorgen werden die ersten starken Niederschläge im Südosten Frankreich einsetzen. Bereits zum Nachmittag werden örtlich bis zu 100 l/m² Regen gefallen sein. Die Region entlang der Rhône, von Straßburg bis zum Mittelmeer wird dabei am meisten betroffen sein. Ebenso das angrenzende Zentralmassiv und die westlichen Alpen. Dabei wird es in großen Gebieten des Zentralmassivs und entlang der Rhône teils zu Starkregenereignissen kommen. Dort könnte es durch die Berge mehr als 150 l/m² in 24 Stunden regnen. Selbst in den Regionen Straßburg und Freiburg werden noch um die 50 l/m²  in 24 Stunden erwartet. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation geht davon aus, dass auch Erdrutsche nicht ganz auszuschießen sind, die Straßen und Häuser beschädigen können. Die Kanalisation könnte mit den Wassermassen überfordert sein, Straßen und Keller unter Wasser stehen. Entlang der Rhône wird in etwa soviel Regen fallen, wie normaler Weise in Hamburg im ganzen September und Oktober zusammen. In Freiburg entsprächen 50 l/m² mehr als der Hälfte aller dort im September normal üblichen Niederschläge.

Schweiz und Italien bleiben nicht verschont

Bis Mittwochmorgen wird es an der Schweiz-Italienischen Grenze ebenfalls bis zu 150 l/m² geregnet haben. Kleine Bäche können schnell über die Ufer treten. Am Mittwoch wird der Regen in Frankreich langsam abklingen. Das Regengebiet wird sich in die Schweiz und nach Norditalien verlagern. Dort kann es noch den ganzen Tag anhaltende Regenfälle von teilweise starker Intensität geben.

Ausläufer werden auch das Deutschlandwetter beeinflussen

In Bayern muss in der Nacht auf Donnerstag örtlich mit ca. 50 l/m² Niederschlag gerechnet werden. Das Tief, das von Spanien in Richtung Alpen zieht und dabei Frankreich, der Schweiz und Italien die massiven Niederschläge bringt, wird im späteren Verlauf über die Alpen ziehen. In Italien wird sich das Tief  in der Nach zum Donnerstag teilen. Während eins nach Griechenland zieht, zieht das andere nach Norden über die Alpen nach Bayern.


+++Der Artikel wurde verfasst von Rabea Athmer vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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