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Sonntag, 22. April 2018

Nachricht vom 01.10.2010 15:17 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Fels in der Brandung

,,Marcel‘‘ bringt goldenen Oktober mit bis zu 25 Grad

Sonne Herbst
Der goldene Herbst beginnt [Bildrechte: glatzopatzo.de] 


Hamburg ? Nach den sehr frischen und unterkühlten Septembertagen, startet der Oktober voll durch. In den kommenden Tagen wird es durch unser Hoch Marcel schrittweise wärmer und spätestens am Sonntag klettert das Thermometer über die 20 Grad Marke.  Wie das Institut für Wetter- und Klimakommunikation am Donnerstag berichtete, werden die Spitzenwerte von bis zu 25 Grad Celsius im Saarland, Teilen Nordrhein- Westfalens und  in Rheinland- Pfalz  zu finden sein. Desweiteren wird der föhnige Südwind den Bayern ein warmes Oktoberfestwochenende bringen. Aber auch im Norden Deutschlands wird es für die Jahreszeit angenehm warm mit Tageshöchstwerten zwischen 18 und 21 Grad. Einzig in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, Berlin und Brandenburgs bleibt es kühler mit Werten die meist unter der 20 Grad Marke liegen. Genau um diese Jahreszeit bietet die beginnende Laubverfärbung ein besonders schönes Bild.In den kommenden Tagen kann man wirklich vom goldenen Oktober sprechen, der heuer nochmal zeigen will was er so kann. Nach den neusten Erkenntnissen des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation wird uns diese Wetterlage mehrere Tage erhalten bleiben. Unser Hochdruckgebiet verlagert seinen Kern nach Russland und setzt sich dort stationär fest. Durch massive Warmluftzufuhr über Skandinavien nach Norden hinweg steht Hoch ?Marcel?wie ein ,,Fels in der Brandung?? über dem Kontinent. Solch eine Wetterlage blockiert die Westströmung und verhindert somit ein Übergreifen der Atlantikfronten auf den Europäischen Kontinent. Eine ähnliche Wetterlage hatten wir im Jahr 1961, wo auch ein Russlandhoch wochenlang das Wetter über Mitteleuropa beeinflusste.

,,Des einen Freud des andren Leid??

Speziell im Herbst bringt ein Hochdruckgebiet nicht für alle Sonne und Wärme. Im Laufe der kommenden Tage werden sich vor allem über den Niederungen Ost- und Süddeutschlands Nebel- und Hochnebelfelder bilden, die durch die schwächere Sonneneinstrahlung es schwer haben werden sich tagsüber aufzulösen.Dort wo der Nebel liegen bleibt, wird es deutlich kälter sein mit Höchstwerten die zwischen 10 und 14 Grad liegen. Im Gegenteil dazu wird es in den Höhenlagen des Schwarzwaldes wesentlich wärmer sein mit Werten bis 20 Grad. Solche Wetterlagen sind typisch für die vorangeschrittene Jahreszeit und werden auch ,,Inversionslagen?? genannt. Dies bedeutet, dass sich in den kalten und langen Nächten, in den Niederungen, genügend kalte und feuchte Luft ansammeln kann, die wesentlich schwerer ist als warme und tagsüber wie unter einem Deckel von der Warmluft liegen bleibt.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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