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Sonntag, 16. Dezember 2018

Nachricht vom 05.10.2010 12:01 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Kalte goldene Oktobertage

Großwetterlage stellt sich um

Sonne Herbst
Goldene und kalte Oktobertage kommen. [Bildrechte: glatzopatzo.de] 

Hamburg ? Das mächtige Russlandhoch ,,Marcel?? verlagert sich ab Donnerstag  über Skandinavien in den Nordatlantik und setzt sich dort zwischen Island und Grönland fest. Dieser Prozess leitet eine grobe Umstellung der mitteleuropäischen Wetterlage ein. Bis jetzt wurden mit einer südwestlichen Höhenströmung sehr warme Luftmassen in weite Teile Europas transportiert. So gab es in den letzten Tagen in Westdeutschland verbreitet Werte von 20 bis 26 Grad. Der Montag  brachte dann  mit stürmischem Föhn, den österreichischen Alpentälern, die höchsten Werte.So kletterte das Thermometer in Dornbirn auf 26,9 Grad und auch in der Landeshauptstadt von Vorarlberg, in Bregenz, wurden 26,6 Grad gemessen. Mit diesen sommerlichen Tageshöchstwerten ist es jetzt vorbei. Durch die erwähnte Verlagerung des Hochs dreht ab Donnerstag die Höhenströmung auf Nord- bis Nordost und hiermit wird der Weg für kontinentale Kaltluft frei. Die Tageshöchstwerte werden schrittweise zurück gehen und am Wochenende liegen sie dann bei nur mehr 10 bis 15 Grad. Nur im äußersten Südwesten Deutschlands kann es noch bis zu 18 Grad warm werden. Die lebhafte bodennahe Ostströmung bringt zwar kräftigen kalten Ostwind, aber auch sehr trockene Luftmassen. Somit wird es am Wochenende kalte aber strahlend sonnige und goldene Oktobertage geben. Diese Abkühlung trifft nicht nur Deutschland sondern auch weite Teile Mittel- und Osteuropas.

Am Wochenende verbreitet  Bodenfrostgefahr

Durch die eingesickerte Kaltluft gibt es am Wochenende verbreitet Gefahr von Bodenfrost. In den Nächten wird es empfindlich kalt, sodass die Tiefstwerte bundesweit nur zwischen 0 und 6 Grad liegen werden. Schon ab 2 Grad Lufttemperatur kann es durch die Abstrahlung in den klaren Nächten am Erdboden um weitere 2 bis 3 Grad kälter werden. Dadurch sinkt die Temperatur am Boden in den negativen Bereich und es kommt zu Bodenfrost. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es mit Beginn der kommenden Woche noch eine Spur kälter wird und damit würden die Höchstwerte nur mehr bei knapp 10 Grad liegen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation +++

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