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Donnerstag, 24. Mai 2018

Nachricht vom 14.10.2010 17:49 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Höchstwerte verbreitet unter 10 Grad

Polare Kaltluft beendet goldenen Oktober

Regenwetter
Kaltes und nasses Regenwetter kommt auf. [Bildrechte: denkmethode.blogspot.com] 

Hamburg ? Nach wunderschönen und angenehm milden Oktobertagen beendet am Freitag eine markante Kaltfront die langanhaltende Hochdruckphase. In ganz Deutschland ist der bisherige Monat deutlich zu warm gewesen. Im gesamten Land liegen die Temperaturmittelwerte zwischen 0,1 bis 3,9 Grad über dem 30- jährigem Mittel.Die größten Abweichungen findet man einerseits im Westen und  andererseits auf der höchsten Bergspitze Deutschlands, der Zugspitze.Dort liegt das Monatsmittel bis jetzt bei 3,9 Grad über dem Schnitt. Von nun an werden die Werte schrittweise zum langjährigen Mittel korrigiert. Die erwähnte Kaltfront leitet einen großräumigen Wetterwechsel ein und bringt auch einiges an Niederschlag. Am Freitag kommen von der Nordsee kräftige Schauer auf, die bis zum Samstag den Alpenbogen erreichen. Laut dem Institut für Wetter und Klimakommunikation (IWK), sinkt mit Durchzug der Kaltfront die Schneefallgrenze bis in die Kammlagen der Mittelgebirge. An den Küsten frischt lebhafter bis stürmischer Nordostwind auf und bewirkt dadurch ein wesentlich größeres Kälteempfinden. Die Tageshöchstwerte liegen am Wochenende zwischen 5 und 10 Grad, in höheren Lagen der Mittelgebirge auch nur knapp über dem Gefrierpunkt. Immer wieder ziehen kräftige Schauer durch, wobei vereinzelt auch erste Graupelschauer dabei sind. In den darauffolgenden Nächten kann es bei klarem Himmel und schwachem Wind zu ersten kräftigeren Frösten kommen. Die Tiefstwerte sinken im allgemeinem auf Werte zwischen -4 und plus 4 Grad.

Längere Kaltphase kündigt sich an

Am Anfang der kommenden Woche erreicht uns eine weitere Staffel an Kaltluft, die weite Teile Mitteleuropas fluten wird. Die Temperaturen bleiben weit unter dem langjährigen Mittel und somit könnte der Oktober auch noch leicht zu kalt ausfallen. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der kommenden Woche weiter ab und liegt dann, aus heutiger Sicht, nur mehr bei  500 Metern. Die Tageshöchstwerte pendeln nächste Woche zwischen 4 und 10 Grad. Nun kann man also die dicken Jacken aus den Schränken holen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation +++

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