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Sonntag, 21. Oktober 2018

Nachricht vom 02.11.2010 08:41 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Gesamtschneehöhe bei 80cm

Zugspitze eröffnete Wintersaison

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01.11.2010,verschneite Gletscherpisten auf der Zugspitze [Bildrechte: zugspitze.de] 


Garmisch- Partenkirchen ? Auf Deutschlands höchstem Berg (2962m), ist seit Samstag die Wintersaison eröffnet. Von nun an können die Wintersportler die weiten verschneiten Gletscherpisten genießen. Anfang Oktober sah die Lage noch anders aus. Sehr warme Luftmassen über dem Alpenraum sorgten für spätsommerliche Verhältnisse und einen fast schneefreien Gletscher. Bis Monatsmitte war bei einer Gesamtschneehöhe von knappen 5cm an eine Saisoneröffnung nicht zu denken. Um den 17.Oktober schlug das Wetter um und polare feuchte Kaltluft brachte ergiebige Schneefälle. Innerhalb von einer Woche fiel über ein Meter Neuschnee, der ausschlaggebend für den Beginn der Wintersaison gewesen ist. Die Föhnlage Ende Oktober brachte etwas mildere Luftmassen und somit setzte sich die Gesamtschneehöhe auf 80cm. Dies war aber ausreichend,um 6 von 9 Liftanlagen in Betrieb genommen zu haben. Nun hängt es sehr vom kommenden Witterungsverlauf ab ob weitere Anlagen geöffnet werden können, oder ob man eventuell einzelne schließen muss. Der Saisonstart gliedert sich zeitlich in den der letzen Jahre ein. Im vergangenen Jahr war es eine Woche früher,in den zwei Jahren zuvor zwei Wochen später.

Neue ergiebige Schneefälle nicht in Sicht

Zwar gibt es auf der Zugspitze am Dienstag leichten Schneefall, aber viel kommt da nicht zusammen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass höchstens 5 bis 15cm Neuschnee dazu kommen.Solche Schneehöhen sind für ein Gletscherskigebiet, welches im Stau der Nordalpen liegt,aber natürlich nichts Außergewöhnliches. In den kommenden Tagen wird es wieder leicht föhnig und deutlich milder, sodass die Gesamtschneehöhe sich wieder bei 80cm ansiedeln wird. Ab dem Wochenende könnte es interessant werden, denn da berechnen einige Wettermodelle einen Kaltluftvorstoß gegen die Nordalpen.Dies ist allerdings noch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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