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Donnerstag, 24. Mai 2018

Nachricht vom 15.11.2010 12:03 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Kaltluftzufuhr aus Skandinavien

Wetterumstellung in Sicht

Spruehregen 1
Typisches und kaltes Novemberwetter kommt [Bildrechte: Daniel C. Bowman] 

Hamburg ? Die stürmische und ungewöhnlich milde Südwestlage schläft in den kommenden Tagen ein. Aus Spanien erreichten uns am Sonntag nochmals sehr warme Luftmassen. Durch föhnigen Südwestwind kletterten die Tageshöchstwerte verbreitet auf 12 bis 20 Grad. Am wärmsten war es dabei in Oberstdorf mit 21 Grad. Vor allem im Süden und in der Mitte überwog der Sonnenschein und es war meist trocken. Ab Montag stellt sich nun über Europa die Großwetterlage langsam um. Über Skandinavien baut sich hoher Luftdruck auf womit in den kommenden Tagen immer kühlere Luftmassen aus dem Baltikum nach Mitteleuropa geführt werden. Des Weiteren sorgt ein Mittelmeertief für kräftige Niederschläge im Alpenraum und in Süddeutschland. Durch diese Luftdruckverteilung etabliert sich eine Nordostströmung, wodurch die weitere Zufuhr von warmer, feuchter Atlantikluft unterbrochen wird. Die Tageshöchstwerte liegen ab Dienstag zwischen 3 und 9 Grad. Typisches Novemberwetter kündigt sich an. Recht verbreitet ist es dabei dicht bewölkt und immer wieder kommt es zu Sprühregen. Die Sonne lässt sich nur sporadisch blicken. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation erwartet, dass ab dem kommenden Wochenende die Höchstwerte noch weiter zurückgehen, sodass sie Anfang kommender Woche bei 1 bis 7 Grad liegen könnten. Durch die gegebene Modellunsicherheit kann man aus heutiger Sicht für die kommende Woche noch keine detaillierte Prognose abgeben.

Schnee vorerst nicht in Sicht

Auf einen richtigen Wintereinbruch mit kräftigen Schneefällen bis ins Flachland müssen wir vorerst noch warten. Durch die sich aufbauende Kaltluft in Nordeuropa und dem tiefen Luftdruck über Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum wird es nicht mehr lange dauern bis es der Winter bis ins Flachland schafft.  Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass man spätestens am Ende der Woche mehr über einen möglichen Wintereinbruch sagen kann.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation +++

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