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Montag, 22. Oktober 2018

Nachricht vom 06.12.2010 07:22 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Schulfrei in Schleswig- Holstein

Massive Probleme durch Winterwetter

Gfs Temps
GFS- Modell: Minimum Temperaturen für den Norden vom Montag dem 06/12/2010. Verbreiteter Frost sorgte für spiegelglatte Strassen durch überfrierende Nässe. [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

Hamburg ? Der Winter 2010/11 kam heuer mit voller Kraft und hat Deutschland fest im Griff. Am Sonntag sorgten im Norden etwas mildere Luftmassen für verbreitetes Tauwetter. Immer wieder fielen Regen und Schneeregen, die auf dem kalten Boden gefroren und die Straßen spiegelglatt machten. Somit gab es oft extreme Straßenglätte. Am Abend und in der Nacht zu Montag spitzte sich die Lage deutlich zu. Die Temperaturen gingen wieder zurück und rutschten unter den Gefrierpunkt. Vor allem Schleswig- Holstein wurde wieder einmal von den Wetterkapriolen getroffen. Durch massive Eisbildung auf den Straßen, mussten am Montag landesweit die Schulen geschlossen werden. Etliche Verkehrswege sind im Norden durch die extremen Witterungsbedingungen nicht passierbar. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet, dass es in den kommenden Tagen zu einer leichten Wetterbesserung kommen wird. Besonders in den Nächten besteht erhöhte Glättegefahr, da tagsüber mit leichtem Tauwetter gerechnet werden muss. Die Straßenmeisterei ist im Dauereinsatz und versucht möglichst viele Verkehrswege erreichbar zu machen. Menschen sollten auf Gehwegen sehr aufpassen, da derzeit ein hohes Verletzungsrisiko besteht. Grund für diese erneute gefährliche Wetterlage war eine Luftmassengrenze, die mildere Luft vom Atlantik nach Norddeutschland transportierte. In bodennahen Schichten lagerte aber noch polare Kaltluft und die Bodentemperaturen waren negativ. Durch gefrierenden Regen und Schneeregen kam es zu spiegelglatten Straßen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es am Montag und am Dienstag vor allem im Süden zu teils intensiven Niederschlägen kommen wird.

Hochwassergefahr im Südwesten

 Die Luftmassengrenze legt sich über Bayern und Baden- Württemberg. In den erwähnten Regionen kommt es zu Dauerregen und oberhalb von rund 1500m zu ergiebigen Schneefällen. In tieferen Lagen des Schwarzwaldes besteht Hochwassergefahr! Rund 40 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter sollen bis Dienstagabend fallen. Ab der zweiten Wochenhälfte wird sich die Lage nur langsam entspannen. Deutlich kältere Luftmassen sorgen dafür, dass die Schneefallgrenze zwar sinkt, aber die Niederschläge halten an.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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