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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Nachricht vom 23.12.2010 22:43 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

In Mainz und Wiesbaden bebte die Erde

Erbeben und Hochwasser in Deutschland


Mainz ? Direkt in der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt Mainz kam es in der letzten Nacht zu einem leichten Erdbeben der Stärke 3,5 auf der Richterskala. Um 2,36 Uhr schüttelte die Erde merklich für alle, die zu diesem Zeitpunkt wach waren. Das Epizentrum lag dabei im Stadtteil Lerchenberg, wo sich die Zentrale des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) befindet. Um 6,52 Uhr konnten die Bewohner von Mainz noch ein kleines Nachbeben erleben. Mehrere Sekunden lang schüttelten sich Gegenstände in Wohnungen und Häusern angesichts des erneuten leichten Bebens das mit der Stärke 2,8 auf der nach oben offenen Richterskala gemessen wurde. Diesmal lag das Epizentrum direkt im Mainzer Stadtgebiet.

Beben auch in Hessen zu spüren

In der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden auf der gegenüberliegenden Rheinseite waren die beiden morgendlichen Beben ebenfalls zu spüren. Über Schäden wurde nichts bekannt, dazu waren die Erdstöße vermutlich zu schwach. Immer wieder bewegt sich die Erdboden im Bereich des über 300 Kilometer langen Rheingrabens. Geologen weisen darauf hin, dass das Gebiet in seismologischer Hinsicht zu den aktivsten in Deutschland gehört und diese Ereignisse zwar überraschend für die Bevölkerung sind, aber seit Menschengedenken meist harmlos blieben. Vor einem halben Jahr hatte bereits in dieser Region die Erde gewackelt, damals mit einer Stärke von 3,4 auf der Richterskala. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) hatte darüber berichtet.

Hochwasser an Saar und Mosel

Während weiter nördlich der Erdboden gewackelt hat, sind seit etliche Bereiche an der Mosel und Saar von dem rasant gestiegenen Hochwasser betroffen. Starke Niederschläge in Form von Regen und das damit einhergehende plötzlich einsetzende Tauwetter mit Schmelzwasser aus den Mittelgebirgen wie den Ardennen und den Vogesen und zahlreichen kleinen hochwasserführenden Zuflüssen führte aktuell zu einer markanten Hochwassersituation im Saarland und Teilen von Rheinland-Pfalz. Die Pegel der Saar haben sich in den letzten beiden Tagen akut erhöht und werden weiter leicht steigen bis Weihnachten. Der Saar-Pegel bei Fremersdorf erwartet für den Heiligen Abend den Scheitel bei etwa 5,40 Metern. Der Pegel in Trier an der Mosel wird erst später mit 8,35 Metern seinen Höchststand erreichen, die Hochwassermeldedienst in Rheinland-Pfalz rechnet zunächst mit weiter steigenden Pegeln an der Mosel. Über größere Schäden in der Region ist bislang nichts bekannt. An den Weihnachtstagen erwarten die Meteorologen des IWK nach Einsetzen der zu erwartenden Abkühlung und des vorhergesagten Schneefalls eine Stabilisierung und anschließend eine leichte Entspannung der Hochwasserlage in den betroffenen Gebieten. Aller Voraussicht nach werden die Pegelstände nach Weihnachten langsam fallen.

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