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Samstag, 23. September 2017

Nachricht vom 27.04.2011 06:04 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Bis zu 300 Tote durch Tornados

Update: Schwere Unwetterlage in den USA

Unwetterlage Usa 1
Unwetterlage in den USA [Bildrechte: www.noaa.gov] 

Update: 29.04 ? 06.40 Uhr- Durch die Unwetterlage in den USA sind fast 300 Menschen ums Leben gekommen. Eine Serie von rund 150 Tornados zog durch die Südstaaten und hinterließ eine Schneiße der Verwüstung. Es handelte sich dabei um die schwersten Wirbelstürme seit Jahrzehnten. Alleine in Alabama sind rund 150 Menschen gestorben. In rund sechs Bundesstaaten wurden tausende Häuser zerstört und hunderte Menschen wurden obdachlos. Das Institut für Wetter ? und Klimakommunikation rechnet damit, dass es in den kommenden Tagen zu einer leichten Entspannung kommen wird.

Update: 28.04. - 16:00 Uhr -
Die Zahl der Toten bei den Tornados im Süden der USA ist auf 173 gestiegen - zuvor lag die Opferzahl bei 76. Allein im US-Staat Alabama seien in der Nacht rund 130 Menschen ums Leben gekommen, berichtete der US-Sender CNN am Morgen. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Update: 28.04 - 05.45 Uhr-
Die schweren Unwetter führten zu weiteren Verwüstungen und damit verbundenen Anstieg der Todesopfer in den betroffenen Bundesstaaten. Mittlerweile sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schlimm hat es den Staat Alabama getroffen. Alleine hier sind am Mittwoch rund 25 Menschen gestorben. Grund für die turbulenten Wetterereignisse ist polare Kaltluft die mit subtropischer Warmluft kollidiert ist. Sintflutartige Niederschläge, schwere Gewitter, etliche Tornados und golfballgroßer Hagel waren die Folge. In den Südstaaten sind tausende Haushalte ohne Strom. Bis zum Wochenende verlagert sich der Schwerpunkt zur US- Ostküste und schwächt sich dabei zunehmend ab. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass auch in den kommenden Tagen immer wieder mit schweren Gewittern und örtlichen Tornados gerechnet werden muss.

Memphis ? Unwetterartige Niederschläge haben in den vergangenen Tagen etliche Regionen des Mittleren Westen und Süden der USA heimgesucht. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten Kentucky, Arkansas, West Virginia, Tennessee und Missouri. Durch die intensiven Regenfälle mit bis zu 200 Liter pro Quadratmeter kam es in einigen Gebieten zu großräumigen Überschwemmungen. Vor allem in Kentucky traten einige Flüsse über die Ufer und überschwemmten große Landstriche. Durch die unglaublichen Wassermassen wurden Straßen gesperrt, die durch Geröll vermurt gewesen waren. Bei den zusätzlichen heftigen Gewittern kam es zu mehreren Blitzeinschlägen und auch Tornados wurden dabei registriert. Als Folge dessen waren tausende Haushalte ohne Strom. Hunderte davon wurden durch die orkanartigen Windböen beschädigt. In Kentucky wurde der Notstand ausgerufen.



Unwetterfront zieht zur Ostküste der USA

Grund für die gewaltigen Niederschläge und die intensiven Wettererscheinungen war eine stark ausgeprägte Kaltfront die von Kanada Richtung Süden zog. Durch das Zusammentreffen von den unterschiedlichsten Luftmassen kam es zu den Gewittern und Tornados. Die ergiebigsten Regenfälle gab es dort wo die trockene Kaltluft aus Kanada mit der sehr feuchten und energiereichen Luftmasse vom Golf von Mexiko kollidierte. In den kommenden Tagen verlagert sich das Unwettergebiet zur Ostküste der USA und wird auch dort in Städten wie Washington oder New York für heftige Regenfälle und einzelne Unwetter sorgen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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