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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 30.04.2011 11:40 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Kältewelle in Deutschland

Schneefall in Görlitz

Schauerwetter
Kaltes Schauerwetter in Sicht [Bildrechte: noaa] 

Update: 03.05.- 11:35 Uhr- Mit der Kaltluft kam heute der Schnee bis ins Flachland. Aktuell meldet die sächsische Stadt Görlitz Schneefall bei Null Grad.


Update: 03.05.- 06.15 Uhr- Der Kaltlufteinbruch hat sich am Dienstag in der Frühe bemerkbar gemacht. So trat im Norden verbreitet Bodenfrost und an einigen Orten auch Luftfrost auf. Für Anfang Mai war es eine ungewöhnlich kalte Nacht. Nur im Jahre 1941 wurden zum Teil noch tiefere Temperaturen gemessen. In Hamburg?Fuhlsbüttel sank die Temperatur auf minus 2 Grad, noch eine Spur kälter war es in Quickborn, wo minus 3,1 Grad erreicht worden sind. Aber auch in Hohn, etwas weiter im Norden, wurden winterliche minus 3,5 Grad gemessen und dazu gab es gefrierenden Nebel. Nur direkt an der See war es etwas milder. Auf Sylt sank die Temperatur auf 3 Grad. Am kältesten wurde es auf dem Brocken, wo bei leichtem Schneefall  minus 5 Grad gemessen worden sind. Dabei bildete sich eine 4 cm dicke Schneedecke. Damit war es auf dem Brocken um 1 Grad kälter als auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Des Weiteren war Norddeutschland eines der kältesten Plätze Europas.

Update: 01.05 ? 13.00 Uhr ?
Es bleibt dabei, dass es in den kommenden Tagen wechselhafter und wesentlich kälter weitergeht. Vor allem am Dienstag und am Mittwoch muss man in ganz Norddeutschland mit einzelnen kräftigen Regenschauern rechnen. Vereinzelt können sich in der polaren Kaltluft Graupelschauer bilden. Einzelne Schneeflocken sind bis auf 700m herab möglich. Im Süden kommt es auch zu gelegentlichen Schauern. Nachts wird es besonders im Norden empfindlich kalt mit Tiefstwerten zwischen minus 4 und 2 Grad. Tagsüber steigen die Höchstwerte auf 7 Grad an den Küsten und bis zu 17 Grad im Saarland. Aus heutiger Sicht rechnet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation nicht damit, dass es zu einer niederschlagsreicheren Periode kommen könnte. Durch die großen Unterschiede der diversen Vorhersagemodelle kann es in den kommenden Tagen auch noch zu einem feuchteren Witterungsabschnitt kommen. Die Waldbrandgefahr bleibt damit sehr hoch.

Hamburg ? Das milde frühlingshafte Wetter geht langsam zu Ende. Zu Beginn der kommenden Woche ist besonders im Norden mit verbreitetem Nachtfrost und sogar einzelnen Graupelschauern zu rechnen. Nachts kann es unter klarem Himmel zwischen 0 und -5 Grad kalt werden. Am Wochenende selbst gibt es besonders nördlich der Mittelgebirge noch strahlenden Sonnenschein. Nur wenige Quellwolken zeigen sich am Himmel. Durch den lebhaften Nordostwind wird es nun aber schrittweise kälter. Die Tageshöchstwerte liegen am Samstag zwischen 21 Grad im Saarland und Teilen Bayerns und 11 Grad direkt an der Ostsee. Am Sonntag sinken die Höchstwerte auf rund 8 Grad an den Küsten der Ostsee und nochmals knapp 20 Grad im Südwesten. Im weiteren Verlauf sickert die Kaltluft auch im Süden ein, und damit liegen die Maxima zwischen 7 Grad an den Küsten und 15 Grad im Süden. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es besonders am Dienstag und am Mittwoch zu einzelnen kräftigeren Regen- und Graupelschauern kommen könnte. Die Schneefallgrenze sinkt in den Mittelgebirgen gegen 700 m. Begleitet werden die Schauer von lebhaftem kaltem Nordostwind, der das Wärmeempfinden weiter nach unten drückt. Durch die regionalen Schauer wird die Waldbrandgefahr nur stellenweise etwas zurückgehen können.

Polare Kaltluft flutet Teile Nord- und Mitteleuropas

Grund für die vorgezogenen Eisheiligen ist der Ausbruch von polarer Kaltluft. Zwischen dem kräftigen Hoch ,,Uta??, welches über dem Nordmeer liegt, und einem sich bildenden Tiefdruckkomplex über dem Baltikum, kann ungehindert Kaltluft nach Europa transportiert werden. Das IWK rechnet damit, dass uns die kalte und zunehmend niederschlagsreichere Periode länger erhalten bleiben könnte.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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