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Samstag, 23. September 2017

Nachricht vom 02.05.2011 15:28 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Pegelstand nur knapp über einem Meter

Rheinpegel auf Rekordniedrigstand

Sonne 02
Nicht überall sorgte die Sonne für Positives - der Rhein hat durch den trockenen April einen Rekordniedrigstand erreicht. [Bildrechte: birgitH, pixelio.de] 

Düsseldorf ? Nicht überall brachte der warme und sonnige April Positives mit sich: Durch die lange Trockenperiode ist der Pegel des Rheins stark gesunken. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Duisburg war der Rhein-Pegel im April noch nie so tief wie in diesem Jahr. Solche Wasserstände werden normalerweise erst im Hochsommer erwartet. Der Pegelstand in Düsseldorf betrug am 29. April 2011 lediglich 1,07 Meter. Das entspricht einer effektiven Wassertiefe von 2,50 Meter in der Fahrrinne. Große Schiffe können bereits nicht mehr mit voller Ladung fahren.

Binnenschiffahrer gehen von Kleinwasserjahr aus

Der Verband der Binnenschifffahrer geht schon jetzt von einem so genannten Kleinwasserjahr aus - denn die Schneeschmelze ist abgeschlossen und die trockene Jahreszeit beginnt. Als Konsequenz heißt das, dass die Binnenschiffer sich mit dem Niedrigwasser arrangieren müssen und die Schiffe nicht bis zur Auslastungsgrenze geladen werden können. Dadurch müssen mehr Fahrten vorgenommen werden und der Transport wird teurer.

Für die Binnenschiffer ist der niedrige April-Pegelstand allerdings noch keine Katastrophe, gleichwohl es auch Vorteile gibt: Die Schiffe können in kürzerer Zeit be- und entladen werden, außerdem mit der geringen Ladung schneller fahren. Der Rhein ist der längste Nordseezufluss und eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt.

Erstmal kein Regen in Sicht


Damit der Pegel steigt, müsste es heftige Regenfälle am Oberrhein geben. Aber durch die derzeitige Wetterlage sind diese nicht in Sicht. Das kräftige Hoch ,,Uta'' liegt noch immer über Skandinavien und drängt sämtliche Tiefdruckgebiete entweder nach Norden oder Süden ab. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es zwar zu einzelnen Schauern kommen kann, aber der kräftige Landregen ist erst einmal nicht in Sicht. Zumindest bis zum Ende der Woche bleibt es in den meisten Gebieten trocken - auch am Rhein. 

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Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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