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Samstag, 23. September 2017

Nachricht vom 18.05.2011 11:38 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Das Land will Besitzansprüche auf den Nordpol geltend machen

Dänemark fordert Poleposition

Daenemark Nordpol Eiskappen 1
Verborgene Bodenschätze: Unter dem Eiskappen der Arktis liegen unter anderem gewaltige Gas- und Ölvorkommen. [Bildrechte: Institut für Wetter- und Klimakommunikation] 

Kopenhagen ? Medienberichten zufolge will Dänemark Besitzansprüche auf den Nordpol geltend machen. Die Tageszeitung ?Information? veröffentlichte am Dienstag Auszüge aus einem vertraulichen Beamtenpapier, in denen die ?Arktis-Strategie? erläutert wurde. Laut diesem Papier will Dänemark bis spätestens 2014 insgesamt fünf territoriale Ansprüche rund um die Färöer Inseln sowie die Polarinsel Grönland melden, darunter auch für den Nordpol selbst.

Gewaltige unerschlossene Bodenschätze in der Arktis

Mit diesen Besitzansprüchen würde der skandinavische Staat Russland, Kanada und seinem Nachbarn Norwegen Konkurrenz machen. Bereits vor vier Jahren hatten die Russen die eigene Flagge auf dem Boden des Nordpolarmeeres aussetzen lassen, Kanada hingegen zeigt mit ständiger Militärpräsenz seine Territorialansprüche.
Hintergrund dieser konkurrierenden Ansprüche sind die gewaltigen unerschlossenen Arktis-Bodenschätze. Die Arktis ? immerhin ein etwa 26 Millionen Quadratkilometer großes Gebiet ? ist eine meist eisbedeckte Land- und Meeresfläche rund um den geografischen Nordpol. Zu den dort vorhandenen Rohstoffen zählen Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisen, Silber, Gold und Zink.

Eisausdehnung reduziert sich

In den vergangenen Jahren blieb die Eisausdehnung in der Arktis im Sommer unter dem langjährigen Mittel von sieben Millionen Quadratkilometern. Für das globale Klima wenig erfreulich, hofft die Industrie, durch das zurückweichende Eis in Zukunft Bodenschätze in der Arktis leichter abbauen zu können. Nach heutigen Einschätzungen könnten so bis zu 30 Prozent der weltweit bisher unentdeckten Gasvorkommen und mehr als ein Zehntel der unentdeckten Öllagerstätten von der Eisdecke freigegeben werden.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Janina Fein vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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