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Montag, 25. September 2017

Nachricht vom 30.05.2011 06:07 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Starke Gewitter mit Hagelschlag und Sturmböen

Update: Starkniederschläge in Deutschland

Update 01.06.2011 – Mit der Regenfront, die über Deutschland hinweg gezogen ist, sind örtlich sehr starke Niederschläge gefallen. Bis zu 117 Liter pro Quadratmeter in zwölf Stunden gab es in Nordrhein-Westfalen. Aber auch in anderen Regionen kamen einige Regenmengen zusammen.

Gewitter Dammert.net
Erneute Unwetter kündigen sich an. [Bildrechte: dammert.net] 

Mit den teils heftigen Gewittern, die sich besonders über Sachen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern entladen haben, gab es örtlich Hagelschlag mit Hagelkörnern mit Durchmessern um drei Zentimeter. Bis in die späten Abendstunden waren die Gewitter meist im Osten des Landes unterwegs und haben beträchtlichen Schaden verursacht. Besonders in Sachsen gab es überflutete Straßen und umgestürzte Bäume, schreibt die Sächsische Zeitung.

Update 31.05.2011-05:50 Uhr - Nach den Modellläufen des Dienstags hat sich das Unwetterpotenzial etwas nach Osten und Süden verlagert. Anfangs ist es oft noch sonnig und sommerlich warm. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen zum Teil 16 Grad an der Nordseeküste und bis zu 32 Grad im Berliner Raum. Vom Westen ziehen rasch Wolken und es kommt in der Westhälfte zu den ersten Schauern und Gewittern. Im Tagesverlauf verlagern sich diese nach Osten und gewinnen an Intensität. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es besonders entlang des bayrischen Alpenvorlands bis nach Franken hinauf zu den heftigsten Gewittern mit regionalem Unwetterpotenzial kommen könnte. Des Weiteren können in den Abendstunden die Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern von jenen betroffen sein. Bei den stärksten Gewittern kommt es zu Starkregen und Sturmböen bis knapp 80 km/h. Örtlich besteht auch die Gefahr von größerem Hagelschlag. Vor allem in Bayern, Brandenburg und Berlin ist mit regionalen Hagelunwettern zu rechnen. Möglich sind sie überall.

Update 30.05.2011-17:30 Uhr - Auch die neuesten Modellläufe bestätigen das Unwetterpotential. Am Dienstag zieht von Westen her eine Gewitterfront durch. Im westlichen und mittleren Niedersachsen ist schon vormittags mit kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Mittags und nachmittags erwarten wir dann in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen teils schwere Gewitter mit Gefahr von örtlichem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Abends erreichen diese Wetterereignisse dann auch Mecklenburg-Vorpommern. Die Temperaturen steigen hier noch einmal bis 30 Grad. Im Bereich der Postleitzahl-Regionen 29 und 19 erwarten wir aus heutiger Sicht die schwersten Wetterereignisse - das entspricht dem mittleren und östlichen Niedersachsen sowie Mecklenburg.

Hamburg – Am Dienstag kündigt sich eine erneute Unwetterlage mit starken Regenfällen und teils heftigen Gewittern an. Besonders im Süden und im Osten besteht dabei Unwettergefahr. Vor allem die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten am stärksten betroffen sein. Aber auch in den restlichen Regionen sind kräftige Gewitter mit Starkregen möglich. Dabei besteht am Alpenrand und im äußersten Osten Deutschlands die Gefahr von Hagelschlag und Sturmböen. Durch die zu erwartenden lokalen Starkregenherde kann es zu Aquaplaning und überfluteten Straßen kommen. Zuvor steigen die Tageshöchstwerte auf sommerliche 25 bis stellenweise 32 Grad. Am wärmsten wird es dabei in der Lausitz und durch föhnigen Südwind am Alpenrand. Nur in Teilen Schleswig-Holsteins, Niedersachsens, an der Nordseeküste und in den westlichen Teilen Nordrhein-Westfalens wird es deutlich kälter bleiben. Hier sorgt mäßiger bis frischer Nordwestwind für Tageshöchstwerte, die oft  nur zwischen 14 und 22 Grad liegen. Schon vor den späten Vormittagsstunden kommt es hier immer wieder zu Schauern und einzelnen Gewittern.

,,Xanti‘‘ und ,,Winfried‘‘ bringen Gewitterlage

Grund für die neuerlich bevorstehende Gewitterlage ist ein ausgeprägter Tiefdruckkomplex über Skandinavien und dem Nordmeer. Die beiden Tiefs, ,,Xanti‘‘ und ,,Winfried‘‘, führen mit einer südlichen Strömung vorerst sehr warme, später deutlich kälter Luft nach Deutschland. Im Mischungsbereich der beiden Luftmassen kommt es besonders am Dienstag zu den kräftigen Gewittern mit Starkregen und lokalem Hagel. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es spätestens ab Mittwoch zu einer neuerlichen Wetterbesserung kommen sollte. In der zweiten Wochenhälfte steigen die Tageshöchstwerte wieder auf 24 bis 30 Grad. Dabei bleibt es meist trocken und es gibt einige Sonnenstunden. Damit wird der Feiertag in weiten Teilen Deutschlands wunderschön ausfallen.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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