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Donnerstag, 23. November 2017

Nachricht vom 03.06.2011 05:37 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Vermehrt heftige Wärmegewitter

Update - Unwetter am Sonntag

Update: 06.06.2011 - 07:00 Uhr - Der Sonntag war in fast ganz Deutschland geprägt von schwüler Luft und im weiteren Verlauf von teils kräftigen Schauern und Gewittern. Begleitet wurde das Ganze von Starkregen und Hagelschlag. Die schwersten Gewitter ereigneten sich über Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Hier gab es örtlich bis zu 50 Liter Regen in nur wenigen Stunden. Dabei kam es zu einzelnen Überflutungen und zu Behinderungen im Straßenverkehr. Keller liefen mit Wasser voll und die Pumpen der hiesigen Feuerwehr waren stark im Einsatz. In der Toskana (Italien) meldete eine Station fast 100 Liter Regen in drei Stunden. Zum Vergleich: Das ist die gleiche Regenmenge, die beispielsweise Hamburg in den letzten drei Monaten nicht zusammen bekommen hat. Am Kirnberg in Bayern gab es neben kräftigen Niederschlägen auch Hagel - die Körner hatten einen Durchmesser von vier Zentimetern. Auch hier wird hoher Sachschaden vermutet, Meldungen darüber liegen derzeit noch nicht vor.

Hitze Schwimmbad
Besonders am Sonntag ab ins Freibad bei bis zu 34 Grad [Bildrechte: klimaforschung.net] 

Auch am Montag kracht’s

Die Meteorologen des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation rechnen auch am Montag mit teils unwetterartigen Schauern und Gewittern. Besonders der Nordosten und Osten wird davon betroffen sein. Grund für diese drückende Luft, die die Wolken in den Himmel schießen lässt, ist eine südliche Strömung, die von einem Nordseetief namens "Aram" erzeugt wird. Etwas Wetterberuhigung wird am Dienstag erwartet, so die Meteorologen weiter.

Update: 05.06.2011- 10.30Uhr- Am Sonntag wird es nun auch im Norden und im Osten Deutschlands drückend schwül. Durch ein Tiefdruckgebiet über den Balearen wird die sehr warme bis heiße Mittelmeerluft zu uns geführt. Die Tageshöchstwerte steigen verbreitet auf 26 bis 30 Grad. Nur direkt an den Küsten bleibt es mit Werten um 20 Grad frischer. Besonders heiß wird es in Berlin und Brandenburg. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass es dort bis zu 34 Grad bekommen könnte. Der absolute Rekord für einen 5. Juni liegt in Berlin bei 34,7 Grad aus dem Jahr 1982. Zu der Hitze gesellen sich ab den Nachmittagsstunden teils heftige Gewitter mit Sturmböen und lokalem Hagelschlag. Möglich sind sie diesmal überall. Auch in den kommenden Tagen geht es schwül-heiß und gewittrig weiter. Erst um die Wochenmitte kühlt es mit einer Kaltfront deutlich ab.

Hamburg – Am langen Wochenende schlägt der Sommer voll zu. Die Tageshöchstwerte steigen auf 25 bis 30 Grad. Besonders heiß wird es in Berlin, Brandenburg und Teilen der Lausitz. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass vor allem am Sonntag in den angesprochenen Regionen Höchstwerte von bis zu 34 Grad möglich sind. Begleitet wird die hochsommerliche Hitze von zunehmender drückender Schwüle. In der feucht-heißen Luftmasse ist am Sonntag vermehrt mit heftigen Wärmegewittern zu rechnen. Begleitet werden diese von lokalem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Möglich sind sie überall. Lediglich an den Küsten der Nord- und Ostsee kann es durch kühleren Seewind trocken und ganztägig sonnig bleiben. Hier liegen die Tageshöchstwerte zwischen 19 und 25 Grad. Durch die sehr starke Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen hohen UV-Belastung ist unbedingt hoher Lichtschutzfaktor notwendig.

Tiefdruckgebiet über den Balearen

Grund für den hochsommerlichen Witterungsabschnitt ist ein ausgeprägter Tiefdruckwirbel über den Balearen. An dessen Vorderseite wird schwül-heiße Mittelmeerluft nach Mittel- und Nordeuropa transportiert. Somit wird es am Wochenende auf Ibiza oder Mallorca wesentlich kälter und unbeständiger sein als bei uns in Deutschland. Das IWK rechnet, dass die Tageshöchstwerte auf den erwähnten Inseln zwischen 22 und 25 Grad liegen werden. Dabei wird es wiederholt Regenschauer und Gewitter geben. Im Gegenteil dazu werden wir vom Hochdruckgebiet ,,Christiane‘‘ gestützt. Über das Wochenende hinaus bleibt jenes wetterbestimmend.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Clemens Grohs vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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