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Donnerstag, 23. November 2017

Nachricht vom 13.06.2011 15:00 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

In weiten Teilen kräftige Schauer und Gewitter

Update: Erneute Unwetterlage am Donnerstag über Deutschland

Update, 16.6.2011, 13:15 Uhr - Auf der Vorderseite eines Tiefs vor Irland gelangt am heutigen Donnerstag schwülwarme Luft zu uns. Im Laufe des Tages wird Deutschland dann von West nach Ost von den Tiefausläufern überquert, nachfolgend strömt kühlere Luft nach. Entlang dieser Luftmassengrenze kommt es verbreitet zu kräftigen Schauern und zu Gewittern, die lokal auch unwetterartig ausfallen können.

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Amerikanisches Wettermodell: Es wird am Donnerstag wieder sehr warm in Deutschland. Doch mit der Wärme steigt auch wieder die Schwüle und die Unwettergefahr. [Bildrechte: www.wetterzentrale.de] 

Das größte Unwetterpotential besteht dabei am Nachmittag und am Abend in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern. Hier können die Gewitter auch von Starkregen, Hagel und Sturmböen bis etwa 80 km/h (Stärke 8 bis 9) begleitet werden.

Zudem besteht in diesem Zusammenhang die Gefahr von Dauerregen. Zunächst werden das nördliche Niedersachsen und Schleswig-Holstein betroffen sein. Hier fallen verbreitet 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In der Nacht zum Freitag folgt dann das bayrische Alpenvorland mit 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter.

Am morgigen Freitag und am Wochenende dominiert dann kühleres und wechselhaftes Wetter mit Schauern und vereinzelt auch Gewittern. Die Temperaturen gehen verbreitet auf 17 bis 20 Grad, im Osten auf 23 Grad zurück. Besonders im Norden weht am Wochenende ein frischer, in Böen auch starker Wind.

Update - 15.06.2011, 15:30 Uhr - Am Donnerstag bekommen wir aus dem Westen erneut teils kräftige Schauer und Gewitter. Vor allem im Nordrhein-Westfalen, Bremen, Schleswig-Holstein und in Teilen Niedersachsens ist ab den Vormittagsstunden mit teils intensiven Niederschlägen zu rechnen. Besonders in den Nachmittagsstunden kommt es östlich einer Linie Hamburg - Berlin zu einzelnen, unwetterartigen Gewittern. Diese werden stellenweise von stürmischen Windböen, Starkregen und Hagelschlag begleitet.

Zuvor wird es sommerlich warm mit Tageshöchstwerten zwischen 20 Grad an den Küsten und bis zu 30 Grad in Berlin und Brandenburg. „In den heftigsten Gewitterzellen können binnen kürzester Zeit ergiebige Niederschlagsmengen fallen. Stellenweise sind bis zu 20 pro Quadratmeter möglich“, so Clemens Grohs, Diplom-Meteorologe vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation.

Update – 14.06.2011 13:30 Uhr  - Neueste Modellrechnungen bestätigen die Unwetterlage für den Donnerstag. Das Hauptniederschlagsgebiet zieht vom Saarland mit Niederschlägen um 20 Liter pro Quadratmeter in 3 Stunden im Tagesverlauf weiter nördlich und erreicht in den Abendstunden die Nordseeküste. Dabei wird vor dem Niederschlagsgebiet sehr warme Luft aus dem Süden angezapft, und es wird besonders im Norden und Westen Deutschlands sehr warm und schwül mit Höchstwerten bis 28 Grad. Mit dem Durchgang der Kaltfront können sich dabei teils schwere Gewitter mit Hagel und stürmischen Böen entwickeln.

Hamburg  - Nach den Tiefausläufern am Montag und Dienstag kühlt sich die Luft zunächst in ganz Deutschland auf Werte um die 20-Grad-Marke ab. Doch schon am Donnerstag geht es wieder rauf mit den Temperaturen. Bis zu 30 Grad werden in der Lausitz erwartet. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands kann sich die Luft auf sommerliche Werte um die 25-Grad-Marke erwärmen. Dabei wird es jedoch wieder sehr schwül. Grund für die feucht-warme Witterung ist  ein Tiefausläufer, der  sich am Donnerstag von West nach Ost zieht. Dabei kann sich mit einer kräftigen Südanströmung die Luft rasch erwärmen. Die im Boden gespeicherte Feuchte verdunstet und so wird es am Donnerstag vor den aufkommenden Schauern und Gewittern bei Überquerung der Luftmassengrenze sehr schwül.

Unwetter drohen

Besonders im Westen und Nordwesten können sich teils kräftige Schauer und Gewitter entladen. Dabei sind örtliche Unwetter nicht ausgeschlossen. Nach heutigem Stand der Wettermodelle erstreckt sich das Hauptniederschlagsgebiet vom südlichen Nordrhein-Westfalen und verlagert sich im Laufe des Abends Richtung Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dabei können Niederschlagsmengen von über 20 Liter in wenigen Stunden zusammen kommen. Überschwemmungen werden nicht ausgeschlossen. Richtung Osten zieht der Tiefausläufer aller Wahrscheinlichkeit nach in der Nacht vorüber. Da die Temperaturen sich dort schon etwas abgekühlt haben, ist der Unterschied vor und hinter der Front nicht mehr so hoch, und somit bleibt der Durchgang der Front nicht so wetterintensiv wie im Westen des Landes.

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Kent Heinemann vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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