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Samstag, 16. Dezember 2017

Nachricht vom 06.12.2017 14:56 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

...ein winterlicher Moment

Advent, Advent…

Hamburg - Schon am Freitag zeigte der Winter wieder sein weißes Kleid. Denn Tief WALTER brachte kalte Luft polaren Ursprungs nach Deutschland und so konnten die Niederschläge nach und nach in Schnee übergehen. 

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Zum zweiten Adventswochenende muss wieder mit Glätte und Schnee bis ins Flachland gerechnet werden. [Bildrechte: iwk] 

Auch am Samstag stehen die Zeichen ganz auf Winter. Denn zwischen Tief WALTER über Skandinavien und Hoch BÄRBEL über Südwesteuropa bleibt die Höhenströmung weiter südlich orientiert, heißt also, dass sich weiter kalte Luft polaren Ursprungs Richtung Alpen aufmacht und so die Temperaturen gen Frostpunkt drückt. Dazu noch einige Wolken die immer wieder Schneeschauer produzieren. Besonders am Nordstau der Mittelgebirge kann so einiges an Schnee fallen und auch liegen bleiben. Im Norden bei Höchstwerten zwischen 2 und 4 Grad ist es dagegen die Nässe bleibt. 

In der Nacht zum Sonntag kann es auch einige Auflockerungen geben und so sinken die Temperaturen auch im Norden zum Teil unter den Gefrierpunkt. Mit der Feuchte und noch weiteren Schneeschauern muss verbreitet mit Glätte gerechnet werden. Insgesamt liegen die Tiefstwerte zwischen 0 Grad an der dänischen Grenze und bis zu -15 Grad über Schnee im Allgäu sowie am Alpenrand. 

Am Sonntag kommt von Westen dann schon wieder der Wetterwechsel. Dabei zieht ein Ausläufer von Tief XANTHOS von Westen weiter Richtung Osten und bringt neben dichten Wolken auch wieder mildere Luft vom Atlantik mit. Dabei schiebt sich die mildere Luft regelrecht über den schwerere Kaltluft und es muss zunächst mit Schneefällen gerechnet werden, die dann allmählich in Regen übergehen. Das geschieht im Westen früher als im Osten. So gibt es am Ober- sowie am Niederrhein am späteren Nachmittag schon wieder Höchstwerte zwischen 4 bis 7 Grad, wogegen es an der Oder noch Temperaturen um den Gefrierpunkt gibt und sich die milderer Luft erst gegen Mitternacht auch im äußersten Osten durchsetzen kann. Dabei muss besonders im Übergang zwischen kalt und warm mir erheblicher Glätte gerechnet werden, die besonders im Osten auch bis zum morgendlichen Berufsverkehr anhalten kann. 

Insgesamt geht es dann in den kommenden Tagen wieder deutlich milder zu, und mit weiteren Randtiefs, die auch Wind und weitere Niederschläge bringen, wird es wieder deutlich ungemütlicher. Dieses Wetter hat dann mit unserer Vorstellung vom Advent wenig gemeinsam. Dennoch wünschen wir eine frohe und friedliche Adventszeit. 

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