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Montag, 15. Oktober 2018

Nachricht vom 19.01.2018 14:04 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Temperaturen und Frost

Begrifflichkeiten

Schwerfällig – Warum ist kalte Luft schwerer als Warmluf?

Beregnung Frost
Frost, frostiger am frostigsten...oder wie geht das noch gleich? [Bildrechte: http://www.huebenburg.com] 

Je wärmer etwas ist, umso energiereicher ist es. Doch was heißt das eigentlich? Dazu muss man ein klein wenig näher heranzoomen. Beim Blick durch die „Lupe“ erkennt man, ein Hin und Her der einzelnen Moleküle. Dabei prallen diese auch zusammen und stoßen sich ab. Je größer die zugeführte Temperatur ist, um so schneller bewegen sich die Moleküle. Betrachtet man dabei ein bestimmtes Areal, zum Beispiel ein Kubikmeter Luft, so fällt auf, dass bei höheren Temperaturen die Moleküle durch ihre Bewegungen deutlich mehr Raum beanspruchen als bei kühleren Temperaturen. So sind in einem warmen Luftpaket weniger Moleküle als in einem kühleren Luftpaket. Demnach ist die Moleküldichte bei kühlerer Luft größer als bei wärmerer Luft. Somit gilt: Je kühler die Luft ist, desto dichter und umso schwerer ist sie oder:

Je wärmer die Luft ist, desto weniger dicht und umso leichter ist sie. 

Nachtfrost – Warum kühlt es über Schnee so stark ab? 

Eine Schneedecke ist im Winter einer der Hauptgründe für kalte Nächte mit strengen Frösten. Dies liegt zum einen daran, dass die Schneedecke den Boden praktisch versiegelt und diesen so daran hindert Wärme an die darüber liegende Luft abzugeben. Zum anderen kann Schnee Strahlung im langwelligen Bereich, also Wärmestrahlung, besonders gut abgeben und kühlt deswegen besonders schnell ab. Schnee ist jedoch nur ein Faktor für kalte Nächte. Wichtig sind auch ein klarer Himmel - für eine gute Wärmeabgabe - , wenig Wind, damit sich eine bodennahe Kaltluftschicht bilden kann, eine insgesamt kalte Luftmasse und trockene Luft, die erst spät zur Nebelbildung neigt. Kommen diese Faktoren zusammen, sind besonders strenge Nachtfröste möglich. 

Welche Begriffe prägen das Wetter der nächsten Tage und was bedeuten sie?

Die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Winters werden in der Meteorologie mit Hilfe verschiedener Begriffe definiert. Dazu gehört unter anderem der „Frosttag“, bei dem die Tiefsttemperatur des Tages unter 0 Grad liegt. Ist auch die Höchsttemperatur im negativen Bereich zu verzeichnen, spricht man von einem „Eistag“. Der sogenannte „Dauerfrost“ beschreibt den Zustand der herrscht, wenn nach einem Eistag mindestens ein weiterer folgt. Ein weiterer Winterbegriff ist der „Schneetag“, bei dem von 6 Uhr bis um 6 Uhr des Folgetages der Niederschlag nur in Form von Schnee fällt und die Schneehöhe mindestens einen Zentimeter beträgt. Bei Minusgraden kann der Niederschlag auch in Form von „gefrierendem Regen“ fallen, was der Fall ist, wenn Regentropfen mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt auf den Erdboden treffen und erst dort gefrieren. Zudem existieren sechs Begriffe, die den Frostgrad beschreiben. Welche das sind, zeigt die folgende Tabelle:

Bezeichnung Temperatur [°C]
Geringer Frost 0 bis -2
Leichter Frost -2,1 bis -5
Mäßiger Frost -5,1 bis -10
Strenger Frost -10,1 bis -15
Sehr strenger Frost -15,1 bis -25
Extrem strenger Frost unter -25

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