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Sonntag, 27. Mai 2012
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Nachricht vom 06.01.2012 14:13 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Was wir nach einem großen Sturm fühlen

Der „Stimmungswendetag “

Hamburg – Nach einem Sturm fühlen wir uns nicht nur ordentlich durchgeschüttelt, sondern wie vor einem meteorologischem Neuanfang: Es folgt ein „Stimmungswendetag“, ab dem alles anders wird. Welcher Stimmungstyp sind Sie und was fühlt unsere Wetterredaktion dabei? Nachfolgend eine kleine Analyse:

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Wie sich wohl der Wetterfrosch fühlt? [Bildrechte: shutterstock] 

Typ I: Glückshormone im Sonnenschein

Ein gleißender Sonnenaufgang am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Die Gefühlskurve schießt förmlich aus einem tiefen Tal der Sonne entgegen. Endlich kein regnerisches Einheitsgrau mehr. Jetzt kommt das stabile Hoch mit trockener klarer Luft. Leider ist das Glück im Allgemeinen meist nur von kurzer Dauer. Auch dieses Mal zeigt die Gefühlskurve spätestens ab dem Wochenende wieder nach unten, wenn neue tiefe Wolken und Regen der glücklich lächelnden Sonne Paroli bieten.

Typ II: Nach dem Sturm muss der Winter kommen

Besonders den Älteren steckt es in den erfahrenen Knochen, dass nach einem großen Sturm meist der Winter für alle vor der Tür steht. Und so ganz Unrecht haben sie auch nicht: Meist schaufeln kräftige Orkantiefs auf ihrer Rückseite polare Kaltluftmassen Richtung Süden. Aktuell reichen diese aber maximal aus, um in den Bergen Schneemänner bauen zu können. Außerdem müsste sich im Anschluss an den Sturm am besten ein Hochdruckgebiet über Skandinavien bilden, welches kalte Luft aus Osten zu uns schicken könnte, um die kalten Temperaturen zu konservieren.

Typ III: Schmetterlinge im Bauch

„Da der Winter bis jetzt nicht bei mir war, möchte ich sofort den Frühling haben!“ Richtig ist, dass der Winter 2011/12 bislang eher den Begriff Herbst mit weißen Flecken verdient. Doch sollte Väterchen Frost nicht unterschätzt werden, auch wenn zu Jahresbeginn teilweise neue Rekorde bei den Höchsttemperaturen erreicht wurden. Sollte sich die Strömung der Luftmassen einmal entscheiden, tief Luft aus dem Norden zu uns zu holen, könnte die Frühlingsstimmung schnell wieder Geschichte sein. Nach dem kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März kann den Gefühlen dann schon wieder eher getraut werden.

Typ IV: „Ich freu mich aufs nasskalte Wochenende“

Leute mit einem qualitativ gut gefüllten Kleiderschrank fühlen momentan nicht sonderlich viel. Sie passen sich dem Wetter immer so an, wie es von ihnen verlangt wird. Und wenn es die nächsten Tage wieder nasskalt wird, haben sie neben dem richtigen Bekleidungs- auch für den entsprechenden Schokoladenvorrat gesorgt. Sie freuen sich hauptsächlich darüber, dass sie am Wochenende nicht zur Arbeit müssen.

Typ V: Die Wetterspiegel.de-Redaktion

Unsere Meinung: Flexibilität ist in diesem Winter die beste Taktik...

+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Daniel Wünsch vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++

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