Unerträgliche Schwüle bei 40 Grad
Hitzewelle mit Unwettern in Nordamerika
Update: 03.07.2012, 07.20 Uhr - Die große Hitzewelle in Teilen der USA hält weiter an. Noch immer liegen die Tageshöchstwerte zwischen 35 und knapp 40 Grad. Besonders heiß mit Werten um 45 Grad ist es derzeit in Arizona, Teilen Kaliforniens und in New Mexiko.
Fast alle Bundesstaaten der USA stöhnen momentan unter einer ausgeprägten Hitzewelle. [Bildrechte: birgitH, pixelio.de]
Stromausfälle und weiter Hitze bis 40 Grad
An der US-Ostküste sind noch immer Millionen Menschen ohne Strom. Grund für die massiven Stromausfälle waren heftige Unwetter die am Samstag über Washington D.C. zogen. Dabei wurden hunderte Bäume entwurzelt und fielen auf Strommasten. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet damit, dass auch in den kommenden Tagen mit Höchstwerten von 30 bis 40 gerechnet werden muss.
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Update: 30.06.2012, 13.45 Uhr - Die extreme Hitzewelle in Nordamerika hat bereits zu teils schweren Unwettern und unerträglichen Temperaturen geführt. In Washington D.C. hattes es am Freitag 40 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von über 50 Prozent gehabt.
Unwettter mit schweren Orkanböen bis 130 km/h
Am Abend gingen Unwetter mit schweren Orkanböen bis 130km/h nieder. Des Weiteren gab es großen Hagel und sintflutartige Regenfälle. In weiten Teilen der Stadt wurden Bäume entwurzelt, die die Stromleitungen beschädigten. Millonen Menschen hatten mehrere Stunden keinen Strom. Auch in den kommenden Tagen bleibt es bei Werten um oder knapp über 40 Grad.
Chicago - Hitzewellen sind in den USA im Hochsommer keine Seltenheit. Die aktuelle Hitze entwickelt sich ob der hohen Temperaturen und der Dauer jedoch vielerorts zur Qual. In fast allen Bundesstaaten steigen die Temperaturen derzeit auf Werte zwischen 30 und 40 Grad.
Besonders heiß im Südosten und im Mittleren Westen
Besonders hohe Temperaturen werden in den kommenden Tagen im Südosten der Vereinigten Staaten zwischen Louisiana und Virginia erreicht. Mit Höchsttemperaturen zwischen 35 und 41 Grad wird es hier extrem heiß. Auch in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. steigen die Temperaturen von Freitag bis Montag auf 35 bis 38 Grad an. Heiß wird es auch im Mittleren Westen. Von South Dakota bis nach Texas werden ebenfalls Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad gemessen. Dazu scheint vielfach die Sonne, nur ganz vereinzelt bilden sich Hitzegewitter.
Zahlreiche Waldbrände
In unmittelbarer Nähe der 400.000-Einwohner-Stadt Colorado Springs in den Rocky Mountains wütet der bereits jetzt zweitgrößte Waldbrand in der Geschichte des Bundesstaates Colorado. Eine Fläche von über 330 Quadratkilometern fiel bisher den Flammen zum Opfer. Mehr als 36.000 Menschen mussten evakuiert werden. Allein bei Fort Collins wurden bisher fast 260 Häuser zerstört. Die Feuerwehr ist mit über 8400 Personen im Einsatz, um der Lage Herr zu werden. Dies gelang bisher jedoch nur sehr bedingt. Nach Behördenangaben konnten erst fünf Prozent des Feuers eingedämmt werden. Insgesamt toben im Westen der USA momentan mehr als 40 größere Wald- und Flächenbrände. Betroffen sind neben Colorado vor allem Utah, Wyoming und Montana.
+++ Dieser Artikel wurde erstellt von Malte Eggers vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation. +++