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Donnerstag, 29. Juni 2017

Nachricht vom 28.02.2015 09:31 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Stürmisch, in der zweiten Hälfte viel Schnee in den Bergen, 20 Grad im Januar

Rückblick: Milder Winter geht zu Ende

Hamburg/Offenbach - Insgesamt war der Winter im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1961 bis 1990 landesweit 1,6 Grad zu mild, vor allem im Norden deutlich zu nass und die Sonne hat fast überall zu wenig geschienen.

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Die Orkantiefs des Winters 2014/15 brachte neben milden Temperaturen wie hier bspw. in Hamburg wiederholte Sturmfluten. [Bildrechte: Institut fr Wetter- und Klimakommunikation] 

Orkantiefs "Felix" und "Elon" sorgten für Wirbel

Im Januar zogen kräftige Orkantiefs über den Atlantik und haben verbreitet für Sturmböen gesorgt, auf dem Brocken wurden sogar an elf Tagen Orkanböen mit bis zu 162 Kilometern in der Stunde gemessen. Besonders kräftig haben die Tiefs „Elon“ und „Felix“ am Anfang des Monats gewütet und auch im Landesinneren Orkanböen von bis zu 130 Kilometern in der Stunde gebracht. Während der Winter im Osten Deutschlands zu trocken war, haben tagelange Regenfälle im Dezember vor allem im Norden und Westen einzelne Flüsse und Bäche über die Ufer treten lassen. Am meisten regnete es dabei im äußersten Norden: In Schleswig fiel im Dezember das 2,5-fache und im Januar das Doppelte der normalen Monatsniederschlagsmenge.

Rekord: Erstmals 20 Grad im Januar

Das stürmische Westwindwetter erreichte am 10. Januar seinen Höhepunkt. An diesem Tag meldeten zahlreiche Messstellen des deutschen Wetterdienstes neue Stationsrekorde für den Januar. Besonders bemerkenswert war dabei, dass manche Temperaturen erstmals in einem Januar in Deutschland über 20 Grad kletterten: In Piding in Oberbayern zeigte das Thermometer sogar 20,5 Grad. Zuvor war das Quecksilber während eines kurzen winterlichen Intermezzos am 29. Dezember in Altheim bei Riedlingen an der oberen Donau mit -24,9 Grad auf den bundesweit tiefsten Wert des Winters gesunken.

Im Bergland später schneereich, insgesamt etwas wenig Sonne

Die Niederschläge in der ersten Hälfte des Winters fielen überwiegend als Regen; auch in höheren Gebirgsregionen war oft nur wenig oder gar kein Schnee anzutreffen. Ende Januar gelangte Deutschland in den Einflussbereich von Tief „Mischka“, das kalte Meeresluft heranführte. Bis Anfang Februar fielen dann immer wieder kräftige Niederschläge, so dass sich die Schneesituation vor allem in den Mittelgebirgen und Alpen deutlich verbesserte. Am 3. Februar konnte Reit im Winkl stattliche 90 Zentimeter melden. Mit etwa 142 Stunden erreichte der Sonnenschein 92 Prozent seines Solls von 154 Stunden. Am längsten schien die Sonne direkt am Alpennordrand mit bis zu 220 Stunden. Im Vogelsberg in Hessen waren es dagegen örtlich weniger als 80 Stunden. 

Quelle: Institut für Wetter- und Klimakommunikation, Deutscher Wetterdienst

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