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Sonntag, 27. Mai 2012
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Nachricht vom 27.05.2012 00:00 Wetterspiegel auf Twitter folgen.

Katastrophenstand in einigen Gebieten ausgerufen

Update: Unwetter in Mittelamerika fordert weitere Todesopfer

Update: 18.10.2011, 16:00 Uhr – Die Unwetter Mittelamerika haben nach aktuellen Medienberichten über 80 Todesopfer gefordert.  Die Behörden El Salvadors und Nicaraguas haben bereits den Katastrophenstand ausgerufen.

Schlammlawine_181011
Archivbild: Schlammlawine [Bildrechte: www.youtube.com] 

Mehr Niederschlag als Hurrikan „Mitch“

Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) gibt an, dass innerhalb der letzten sieben Tage mehr Niederschlag gefallen sei, als bei Hurrikan „Mitch“ 1998. Damals fielen 600 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter. 4.000 Menschen verloren dabei ihr Leben, 7.000 wurden bis heute nicht gefunden. Auch bei Hurrikan „Mitch“ kam es zu einem Erdrutsch, bei dem 1.500 Menschen ums Leben kamen.

Bis Mittwoch werden weitere Niederschläge erwartet.

Bis Mittwoch rechnet das IWK mit weiteren, zum Teil heftigen Niederschlägen. Erst am Donnerstag könnte sich die Lage in den betroffenen Gebieten entspannen. Bis dahin werden allein in Acajutla Niederschläge mit über 250 Liter pro Quadratmeter erwartet.

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Acajutla – In Teilen Mittel- und Südamerikas hat es in den vergangenen Tagen schwere Unwetter gegeben. Grund dafür waren tagelang anhaltende Niederschläge. Diese lösten in weiterer Folge Schlammlawinen aus. 85 Menschen starben bisher.

Rund 150.000 Menschen von den Folgen der Unwetter betroffen

Nach offiziellen Angaben starben in Guatemala 28 Menschen, in Honduras lag die Zahl der Toten bei 13. In Kolumbien starben drei Kinder, nachdem sie von den Fluten mitgerissen wurden. Auf einer Bergstraße wurde eine Schlammlawine für sechs Menschen zum Verhängnis. Sie wurden von dieser verschüttet und getötet. Medienberichten zu Folge sind von dem seit einer Woche andauerndem Unwetter rund 150.000 Menschen betroffen. An vielen Orten wurden Häuser zerstört und die Mais- und Bohnenernten vernichtet. Viele Straßen sind bereits durch die Überflutungen unpassierbar, wodurch einige Dörfer in dem Gebiet von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Weitere Niederschläge erwartet

Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation rechnet bis Ende der Woche mit weiteren, zum Teil kräftigen Niederschlägen in den betroffenen Gebieten. Allein in Acajutla in El Savador werden bis Donnerstag Regenmengen von über 250 Liter pro Quadratmeter erwartet. Dies könnte die Situation in den Überschwemmungsgebieten noch weiter verschärfen und weitere Schlammlawinen auslösen.

+++Dieser Artikel wurde erstellt von Sebastian Mester vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation+++

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